Momos Blog

Second Life und alles, was mir so einfällt

Über mich

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16.02.2013

Ein Mann, fast 87, verabschiedet sich von seiner Frau, 84, um zu seiner täglichen Schwimmrunde im Schwimmbad der Seniorenresidenz, in der beide seit ein paar Jahren leben, aufzubrechen. Seine Frau sagt lachend wie immer „schwimm nicht so weit raus“. Er nickt, küsst sie zum Abschied, hält kurz inne, schaut sie an und verschwindet mit den Worten „Ich bin dann mal weg“. Nach einer guten Stunde ist er wieder zurück, öffnet die Wohnungstür, geht ins Bad, um seine nasse Badehose aufzuhängen und begrüßt seine Frau mit den Worten „Ich bin von einem Blitz getroffen worden“.

Verwundert antwortet seine Frau „Aha. Berichte“.

Mein Vater antwortet meiner Mutter knapp „Ich hab eben in Deine Augen gesehen“.

09.02.13

Ich hab letzte Woche, als ich was zu Essen machen wollte, mal nachgeschaut, was der Kühlschrank noch so hergibt und etwas zusammengerührt, das einfach genial schmeckte.

Bei Aldi hatte ich in der Kühlung ein Schächen in Öl eingelegte Garnelen mit Olivenscheibchen und gehacktem Knobi entdeckt und mitgenommen.

Ich hab Nudeln gekocht, als sie fertig waren, abgegossen, in den noch heißen Topf einen Spritzer Olivenöl gegeben und ein paar Zwiebelwürfel darin angedünstet.

Anschließend das Schälchen Garnelen reingekippt und noch ein paar Extra-Oliven, die ich immer parat hab, kleingeschnitten und dazu gegeben. Alles nur heiß werden lassen.

Danach die noch heißen Nudeln dazu, alles gut vermengen, fertig. Je nach Personenzahl kann man das Ganze noch verlängern, indem man einfach weitere Garnelen dazu gibt.

Saulecker. Kann man auch kalt als Nudelsalat essen.

22.10.12

Eine Frau, 84 Jahre alt, verlässt ihre Wohnung und macht sich an einem frühen Herbstmorgen auf den Weg, um einen Brief in den Postkasten zu werfen. Anschließend will sie noch ein Stück ums Haus spazieren gehen. Die frische Luft genießen, die Stille des Kurparks, der direkt vor dem Haus liegt, einsaugen.

Ein langsamer Rentnerschritt liegt ihr nicht, sportlich flott geht sie über den gepflegten Weg voran. Etwa zwanzig Minuten sind vergangen, da hört sie plötzlich die Stimme eines Mannes ein Stück entfernt hinter sich. „Ich hab es Dir versprochen“ sagt die Stimme. Die Frau hört nicht weiter hin, hat sowieso nicht genau verstanden, was die Stimme sagt, glaubt, sie sei nicht gemeint.

„Ich hab es Dir versprochen“ sagt die Stimme wieder, diesmal etwas näher.

Die Frau dreht sich im Gehen irritiert um, sieht aber nur einen schwarzen Schatten.

Die Frau ist vor ein paar Jahren nahezu erblindet.

Sie geht weiter.

„Ich hab es Dir versprochen. Ein Leben lang“.

Die Frau bleibt stehen, dreht sich fast verärgert um, wartet.

„Ich hab es Dir doch versprochen. Vor 55 Jahren: Ich folge Dir ein Leben lang“, sagt mein Vater, ein mit emotionalen Äußerungen eher sparsamer Mensch, und bleibt leicht aus der Puste vor meiner Mutter, die ihn strahlend erkennt, stehen.

Ich hoffe, beider Leben dauert für genau solche glücklichen Momente, wie diesen heutigen, noch eine Ewigkeit.

24.12.10

Danke für das wunderschöne Geschenk.

Weißt Du, was so selten und so schön ist? Wir sind wie zwei Uhren, die ähnlich ticken.

14.11.10

Ich steh auf unserer Sim und freu mir grade ein Loch in in den Bauch.

Wie jedes Jahr hab ich einen Manager des Estates gefragt, ob wir eine Schneetextur auf den Boden bekommen können, damit wir alles winterlich machen können. Arton baut jedes Jahr einen kleinen Weihnachtsmarkt für uns und einen zugefrorenen Teich fürs Schlittschuhlaufen. Wir freuen uns jedes Jahr sehr darauf – es sieht jedes mal sooo schön aus bei uns im Winter.

Gestern hab ich also wieder gefragt und rechnete damit, wie immer die Info zu bekommen, dass die Schneetextur Anfang Dezember gesetzt wird.

Doch es kam eine viel schönere Nachricht: Wir haben beide Estate Manager-Rechte bekommen!

Ich hab gleich ausprobiert, wie das geht und überall Gras gemacht. Vorher war es so ein Mix aus Sand und Gras. Die Textur wanderte immer und das ging mir eh auf die Nerven. Jetzt kann ich endlich im SL-Frühjahr ganz tolle Blumenwiesen pflanzen, die wirklich echt aussehen. ICH FREU MICH SO !!

Das Wetter war heute nicht so gut, als ich das Foto machte…. LOL ….

05.11.10

Gefunden!

Gleichfalls :-*

01.11.2010

Der Tod von Loki Schmidt hat mich sehr bewegt und ich stehe noch ganz unter den Eindrücken der Trauerfeier, die heute heute stattfand und im Fernsehen übertragen wurde.

Loki Schmidt und Helmut Schmidt verörperten, sie lebten und leben Werte, die heute immer weniger populär sind. Nicht nur in der Art, wie sie ihre Ehe mit Leben gefüllt haben, wie sie miteinander, wie sie mit ihren Mitmenschen umgegangen sind.

Sie haben in ihrer Liebe, ihrer Beziehung, den anderen wachsen lassen, haben sich gegenseitig unterstützt und gefördert. Jeder den anderen zu seiner Zeit. Sie haben ihre Beziehung immer als Halt verstanden und gelebt, waren jeder für sich Teil eines Ganzen und haben sich, haben nie aufgegeben.

Beide sind große Vorbilder für mich.

Wir können alle von Loki und Helmut Schmidt etwas lernen.

Die Rede von Henning Voscheraus bei der Trauerfeier: http://www.ndr.de/regional/hamburg/voscherau109.html

Siegfried Lenz: http://www.zeit.de/2010/44/Nachruf-Loki-Schmidt-Lenz

Susanne Gaschke: http://www.zeit.de/2010/44/Nachruf-Loki-Schmidt-Schmidt-Gaschke

Dieter Buhl: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-10/loki-schmidt-nachruf

23.09.2010

Ich habe gerade einer Kollegin eins meiner Lieblingsrezepte aufgeschrieben. Vielleicht hat ja einer von euch Lust, es nachzukochen. Geht einfach und schnell und eignet sich wunderbar für Gäste ohne dass man ewig in der Küche stehen muss:

Chicken Tandoori

Das Gute an diesem Rezept ist, dass man die Zutaten weder großartig nach Maßeinheiten abwiegen noch abmessen muss, sondern alle Mengen einfach nach Gefühl entsprechend der Personenzahl bemisst.

Für zwei Personen zwei bis drei Hähnchenbrustfilets in Würfel und ein bis zwei Zwiebeln in grobe Stücke oder halbe Ringe schneiden und in eine Schüssel geben. Zusammen mit einem großen Schuss neutralen Öl (empfehle Rapsöl), zwei Esslöffeln Akazienhonig und zwei Esslöffeln Tandoori-Gewürz (gibt es im Asia-Laden) und einer halben bis ganzen kleingehackten Knoblauchzehe gut vermischen.

Nach Möglichkeit (kein Muss) ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Tomaten kurz in heißes Wasser geben, abziehen, Kerne entfernen und in große Stücke schneiden.

Inhalt der Schüssel in eine große, vorgeheizte Pfanne geben und unter häufigem Wenden kurz alles braten bis Fleisch und Zwiebeln gar sind.

Dann die Tomatenwürfel dazugeben, einen Moment mitdünsten, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer, aber sparsam.

Durch die Flüssigkeit der Zwiebeln und Tomaten ergibt sich eine klare, toll schmeckende Soße.

Servieren mit einem großen Klecks Schmand, Creme sour, Creme fraiche oder auch Joghurt. Das ist ein wunderbarer Kontrast zu der leichten Süße des Fleisches.

Beilage: Reis oder ganz einfach Baguette.

20.09.2010

http://www.youtube.com/watch?v=Gl5RqScOmYg

10.09.2010

Ich steh morgens oft auf und frag mich, was Arton in der Nacht wohl zuvor noch gebaut haben mag. Meist finde ich abends dann alles vor wie ich es kenne – keine Veränderung.

Gestern Abend hatte ich Arton erzählt, dass ich nun schon zum vierten, fünften Mal meine Fotoplattform im Himmel gelöscht hatte. Bei Paketauspacken ist das passiert. Nicht richtig aufgepasst beim Markieren, dann zu früh nauf „löschen“ geklickt und schon war es passiert. Ratzfatz rauschte ich also nach unten und schlug unsanft auf dem Strand auf.

Nicht, dass ich nicht wüsste, wie man so etwas verhindern kann, denn schon nachdem mir das das erste Mal passiert war, erklärte Arton, dass ich doch einfach nur die Plattform sperren müsse. Ich tat es dann und alles war gut. So lang, bis ich die Textur auf dem Boden- und dem Wandprim ändern musste, die Sperrung also löste, die Textur änderte und das neue Sperren vergaß.

Gestern also die gleiche Leier. Aufgestanden, Sand abgeklopft, Plattform auf den Boden gerezzt, auf den drangetackerten Prim gesetzt, markiert und ….. irgendwas hat mich abgelenkt und ich hab die Plattform ein riesiges Stück verschoben. Dass das nach Stress roch, war mir gleich klar und ich kickte die Plattform auf die alte Höhe. Sonnenklar: Was nicht zu sehen war, waren die Kisten und der Pose Stand. Nun wurde es schwierig. Ich will es abkürzen: Es dauerte ne Weile bis ich die Plattform wieder an die richtige Stelle geschoben hatte.

Gestern Abend kurz und knapp „Sperren nicht vergessen“. „Jau“, sagte ich, „mach ich morgen gleich“.

Drei Stunden schlecht geschlafen. Kurz nach vier wach geworden. Eine weitere halbe Nacht voller Hustenanfälle und Halsweh. Blöde Erkältung. „Achja, die Plattform“ gedacht …

Solche Kleinigkeiten sind es, die mich dazu bringen, diesen Mann schrecklich gern zu haben. Über solche Kleinigkeiten kann ich mich furchtbar freuen und über sie unendlich lachen: Ich sah drei Pfeile, die auf den Boden der Plattform wiesen mit dem darüber stehenden Text „Winziges Objekt unter dem Pfeil :-*“

Das winzige Objekt ist auf dem zweiten Bild besser erkennbar :)

09.06.2010

Ein paar meiner Kolleginnen und Kollegen rennen heute beim JP Morgan-Lauf mit.

Ich habe die pflegerischen Nachsorgeaufgaben übernommen, für morgen mein Büro zum Sanitätsraum erklärt und gerade dieses Schild an die Tür gehängt. Nachher noch Schwesternhäubchen und Stethoskop beschaffen. Das wird ein Spaß, wennse morgen alle jammernd anrauschen :)

25.04.2010

… und Arton hat wieder ein tolles Geschenk gebastelt.

„Das ist aber leider nur ein Jungsspielzeug“ murmelte er bedröppelt.  Ich war ganz aufgeregt. All die Jungsspielzeuge, die Arton schon für uns gebastelt hat, sind toll und machen viiiiel Spaß auch für Mädchen und ich konnte es kaum abwarten, die Kiste auszupacken.

Seit ich klein bin, macht es mir großen Spaß vor meinen Geburtstagen und zu Weihnachten zu raten, ob ich eins und welches Geschenk ich bekomme. Arton macht das immer herrlich mit. Von Anfangsbuchstabe rauskitzeln lassen (der natürlich nieee stimmt) bis über die verwegensten Tipps, um was es sich denn handelt. Vorgestern erfuhr ich also, dass ich einen Fußball bekomme und richtete mich gestern vorsichtig darauf ein, einen Fußball aus der schönen Geburtstagskiste zu ziehen.

Weit gefehlt.

Ich mag es, wenn wir uns abends sehen, eine Tour mit Arton mit dem Boot zu machen oder mit ihm mit einem Floß oder Tubes über die Sim zu raften und dabei zu bequatschen, was so am Tag passiert ist.

Gestern zog ich also diesen Tour-Manager aus meinem Geburtstagspäckchen. In wochenlanger Scripting-Arbeit ist er entstanden. Die Höhen-Skala am rechten Rand und der Button unten „Balloon 1“ ließen mich stutzen und ich ahnte was…. Arton erklärte mir, was ich machen muss. Mit wenigen Klicks war eine kleine Runde abgesteckt …

… und mit einem sagenhaften Heißluftballon, der bis ins kleinste Detail stimmt – von den selbst gemachten Posen, über den Korb, den Gasflaschen im Korb, bis hin zum Ballon -,  ging es in die SL-Lüfte unserer Sim.

Danke :-**

08.03.10

Unfassbar: Ein Elternpaar umsorgt sein virtuelles Baby, lässt das eigene echte Baby aber verhungern.

In einem Forum habe ich einen Hinweis auf diese  schockierende Meldung gelesen, hier ist sie:

http://www.heise.de/tp/blogs/6/147208

Mich macht das wütend.

Wie kann man nur derart den Verstand verlieren wegen des Internets, wegen eines Spiels? Wie kann man nur derart den Kontakt zur Realität, dem wahren Leben aufgeben und verlieren?

Was geht in den Köpfen solcher verantwortungs- und herzlosen Zeitgenossen vor?

Ich wage die Behauptung, dass der Umgang mit Vielem, das abhängig machen kann, zuererst eine Frage der Intelligenz ist: Wer bei halbwegs klarem Verstand ist, weiß und ist informiert darüber, welche Gefahren beispielsweise Online-Abhängigkeit bringen kann und wird selbst bei größter Verlockung so viel Vernunft walten lassen, die Realität immer über die Virtualität zu stellen. Mindestens, was das Sicherstellen des eigenen Lebens und des Lebens derer angeht, die zum persönlichen Umfeld gehörten, für die man Verantwortung (übernommen) hat.

Ein zweites Leben in einer virtuellen Welt wie beispielsweise  „Second Life“ wird von vielen geführt, deren erstes Leben nicht die Möglichkeiten bietet, die das zweite hat. Für die einen kann es eine kleine Flucht vor dem Alltag, vor eigenen Behinderungen sein. Unterhaltsam, weil man keine andere Chance hat oder auch ganz einfach, weil man die Zeit dafür hat ohne dass etwas in der Realität zu kurz kommen muss.

Für andere ist es ein Augen verschließen, eine umfassende Flucht vor der rauhen, unbequemen Wirklichkeit hinein in eine Fantasie- und Scheinwelt, in der sie sich glauben verstecken können vor Aufgaben wie Behördengängen, Arztbesuchen, Rechnungen bezahlen, Wohnung putzen, Kinder betreuen und vielem mehr. Sie lassen sich und andere verkommen für eine Scheinwelt.

Ich habe in den letzten Wochen einige Gespräche geführt, die mich immer noch sehr beschäftigen. Die Aussagen waren:  „Du glaubst gar nicht, wie viele Second Life-Spieler von denen Du es nicht für möglich gehalten hättest, buchstäblich nichts anderes haben, als dieses zweite Leben. Sie hätten gern ein erstes, bringen es aber nicht fertig, eins zu führen, das sie zufrieden macht. Sie haben vergesesn, was es heißt Verantwortung zu übernehmen für sich und andere. Viele davon sind eifersüchtig auf Dich und Dein Leben – darauf, dass Du tagsüber keine Zeit für Second Life hast, darauf, dass es Dir (offenbar) gut geht. Mindestens 80% davon sind exakt die, die Dir in Deinem Blog oder in Foren ihren Hass auf den Bildschirm werfen. Es sind weniger die Funpics und Deine Ironie, es ist Dein Leben.“

Vor allem der letzte Satz beschäftigt mich sehr.

Leute, passt auf euch auf. Schaut hin, was bei euch, was um euch passiert und unternehmt etwas, wenn ihr zur zweiten Kategorie gehört. Erstickt lieber jetzt den Schwelbrand, als später mit einem Flächenbrand konfrontiert zu werden, den ihr allein oder gar nicht mehr in den Griff bekommt.

01.01.10

Erstens: Ich liebe Kochsendungen. Ich seh einfach zu gern, was da manchmal an Leckereien zubereitet wird und wenn das Ganze dann noch unterhaltsam präsentiert wird – umso lieber.

Zweitens: Ich bin ein bisschen verrückt, das weiß man inzwischen :)

So viel zur Vorrede.

Beim Putzen – etwas, das ich HASSE – trink ich ganz gern mal ein Glas Prosecco zum Trost.  Fürs Fensterputzen brauchts dann auch mal zwei, um mich bei Laune zu halten :)

Neulich gabs kein Prosecco. Mir fiel beim Staubwischen eine Flasche auf, die in meinem Bar-Regal im Wohnzimmer steht. Die Flaschen stehen teilweise schon seit Monaten da, denn ich bin eher eine Genießerin, als jemand, der sich regelmäßig und reichlich an ihrer Bar bedient.

Achtung, Tipp: Wenn ihr mal jemandem einen wirklich guten, besonderen Tropfen, den man nicht alle Tage trinkt, schenken oder euch selbst beschenken wollt, dann schaut hier – die haben auch einen Online-Shop:

http://www.lantenhammer.de

Diesen Tipp hab ich aus einer der Kochsendungen, die ich hin und wieder schaue :)

13.12.09

…. manchmal denke ich darüber nach, ob ich die Zeit, die ich für diesen Blog, die ich für SL aufwende, nicht doch besser für was Anderes nutzen sollte.

Vorgestern erhielt ich zwei Anfragen für Interviews. Die (An)fragen brachten mich dazu, mich mal wieder ein bisschen mehr mit mir selbst auseinander zu setzen – mit meinem Umgang in und mit SL und ich fragte mich wieder: „Ist es gut und richtig, was ich mache, wie ich es mache?“

Solange Arton da ist …

Solange mein RL nicht zu kurz kommt …

Solange ich so nette Gespräche in SL führen kann, wie ich sie gerade in den letzten drei Tagen wieder zahlreich geführt habe …

Solange ich meine für SL und diesen Blog verwendete Zeit nicht als völlig verplempert betrachen muss …

Solange ich noch so viel Spaß am Bloggen und in SL habe, wie ich es zur Zeit noch habe …

… ist es gut, ist es richtig.

http://www.virtual-world.info/content/view/1143/29

10.09.09

Endlich. Es ist da.

„Sumo“

Vor Wochen hab ich es vorbestellt und heute hats der Postbote endlich gebracht. Ich habs mir ins Büro schicken lassen und das Paket ganz aufgeregt aufgemacht. Meine Güte, ist der Schinken schwer – ich schätze mal locker 10 kg. Meine Arme wurden länger, bis ich es im Auto hatte. Toll ist, dass er separat in eine Art Koffer aus Pappe mit Tragegriff eingepackt ist. Ich glaub, ich lass es drin, damit sich die Seiten durch die Lichteinstrahlung nicht verfärben.

„Sumo“ ist die bezahlbare Neuauflage des Bildbands mit einem Querschnitt der bedeutendsten Fotos von Helmut Newton.

Ich habe meine Liebe für Foto-Bildbände entdeckt. Neulich habe ich mir schon einen von Annie Leibovitz geleistet.

SL gibt einem ja tolle Möglichkeiten – ich will am Wochenende mal versuchen, ein Foto  in Newton-Art in SL nachzustellen und in PS zu bearbeiten. Mal schauen, ob mir das ein bisschen gelingt.

http://www.taschen.com/pages/en/catalogue/photography/all/02601/facts.helmut_newtons_sumo.htm

23.08.09

Ohrwurm of my day

Mein heutiger Ohrwum wird manchen von euch sicher vermuten lassen, dass ich einen Sonnenstich habe oder ganz einfach völlig durchgedreht bin :) Macht nüscht.

Die, die das gottergeben hinnehmen, bekommen jetzt eine kleine Geschichte zu lesen :)

Ich bin mit klassischer Musik aufgewachsen. Klassische Musik des Barock hat in unserer Familie – vor allem bei meinem Vater – immer eine große Rolle gespielt und sie spielt sie auch heute noch. Als ich noch ein Kind war, machte mein Vater sonntags oft den DJ der Familie, legte ein paar seiner Platten auf und erklärte in epischer Breite die Sinfonie, breitete vor meinen Schwestern und mir Facts zum Komponist und zu der Zeit, in der er lebte aus sowie zu den Orchtestern und Solisten. Ich liebte das. Wirklich. Es war immer so eine friedliche, gemütliche Stimmung. Noch heute verbinde ich mit bestimmten klassischen Werken, wenn ich sie höre und wenn es welche sind, die früher sonntags aus dem Wohnzimmer klangen, bestimmte  Bücher, die ich beim Mithören als Kind gelesen habe.

Die Last Night of the Proms ist das letzte Konzert einer Reihe von Konzerten, die in jedem Sommer an verschiedenen Veranstaltungsorten in London gespielt werden. Sie findet immer in der Royal Albert Hall statt und wird von den dritten Programmen der ARD gesendet. Ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, überträgt der NDR live und die anderen Sender wiederholen.

Die Atmosphäre bei diesem letzten Konzert ist einfach einmalg. Fröhlich, frech, laut, nichts für die steifen Puristen unter den Liebhabern klassischer Musik, aber etwas für die offenen Freunde klassischer Musik und für all die, die diese Musik feiern können und wollen.

Jedes dieser Last Night-Konzerte folgt teilweise ganz bestimmen Riten und enthält zum Großteil immer die gleichen Stücke, die gespielt werden.

Leider ist es nicht so einfach, eine Karte für dieses letzte Konzert zu bekommen. Ich hab es schon versucht, selbst mit Beziehungen war da nichts zu machen. Die Regel, um an eine Karte zu kommen, besagt, dass man mindestens sechs der vorhergehenden „normalen“ Promenandenkonzerte besucht haben muss, um eine Karte für das letzte Konzert bekommen zu können. Aussichtslos also. Es wird mein unerfüllbarer Traum bleiben, da mal dabei sein zu können.

Ich freue mich aber jedes Jahr auf die Übertragung im TV.

Edit 24.08.09: Die Übertragung ist dieses Jahr am 12.09.09 im  NDR um 22:15 Uhr, Dauer 90 Minuten. Die BBC-Fassung wird am 13.09.09 um 01.05 Uhr im NDR gesendet, Dauer: 135 Minuten.

Pressetext: „Wie in jedem Jahr geht auch die 115. Saison der Henry Wood Promenaden Konzerte in London mit der spektakulären „Last Night“ zu Ende. Das NDR Fernsehen überträgt das Ereignis live – es kommentiert Rolf Seelmann-Eggebert. Es spielt das BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von David Robertson. In diesem Jahr wirken mit: Sarah Connolly (Mezzosopran), Alison Balsom (Trompete), BBC Singers und BBC Symphony Chorus.

Zu den Höhepunkten des Konzerts zählen Georg Friedrich Händel, „Music for the Royal Fireworks“; Thomas Arne „Rule, Britannia!“; Edward Elgar „Pomp and Circumstance, Marsch Nr. 1, D-dur“ – „Land of Hope and Glory“; C. H. Parry / E. Elgar „Jerusalem“; Henry Wood „The National Anthem“ (englische Nationalhymne); Trad. (schottische Volksweise) „Auld Lang Syne“.“

Auf YouTube sind jede Menge Videos aus älteren Last Night of the Proms-Aufzeichungen zu finden.

24.07.09

Fünf Tage Krankenhaus liegen hinter, noch fünf liegen vor mir. Das erste Mal in meinem Leben. Was ich in den letzten fünf Tagen an Menschenstudien betreiben konnte, beschäftigt mich.

Am Wichtigsten jedoch ist mir die Erkenntnis, wie gut es mir geht und wie unwichtig eigentlich der Anlass meines Aufenthalts dort ist.

Einige Begebenheiten werde ich nicht vergessen.

Heute saß ich, wie jeden Tag, im Café, das sich auf dem Unigelände vor der Klinik befindet. Ein paar Tische, bequeme Stühle, herrlich draußen in der Sonne zu sitzen. Viele Kranke und deren Besucher. Sehr kranke Menschen, die ihren fahrbaren Ständer dabei hatten, an denen Beutel mit Flüssigkeiten hingen, die ihnen mal mehr, mal weniger schnell in die Venen lief. An manchen Ständern bis zu drei Flaschen und ganz sicher manche Flasche voller Gift, um Krebszellen den Garaus zu machen. Fahle Gesichter, haarlose Köpfe. Viele fröhlich, lachend voller Lebensmut. Manche mit angstvollem Gesichtsausdruck.

An einem der Tische saß eine Gruppe von sechs, sieben Medizinstudenten und -studentinnen. Sie lernten und blätterten in Büchern und Papieren. Zwischendurch tauschten sie sich über das aus, was sie beschäftigte, sie kicherten, lachten, aßen und tranken etwas.

Direkt neben dem Tisch, an dem sie saßen, saß eine Frau. Schätzungsweise Ende dreißig. Plötzlich sah ich, wie von der Straße gegenüber ein etwa 12-13jähriges Mädchen schluchzend auf den Tisch zulief, an dem die Frau allein saß. Sie fiel ihr weinend in die Arme, der ganze Körper wurde geschüttelt von Schmerz und Traurigkeit. Die Frau sprach leise auf das Kind ein, es nickte und deutete dann immer wieder auf ein Fenster der gegenüberliegenden Klinik. Die Kleine hörte und hörte nicht auf leise zu weinen. Ihre Verzweiflung war deutlich zu sehen. Die Studenten mussten das bemerkt haben. Zwei der Stühle berührten sich mit denen, auf denen die Frau und das Mädchen saßen. Die Köpfe der Studenten senkten sich noch tiefer über die Bücher und die Papiere, ihr Lachen wurde noch lauter.

Keiner hat sich nur ein einziges Mal umgedreht.

Ich hätte ihnen der Reihe nach eine runterhauen können, sie am liebsten angeschrien und gefragt, ob sie ihre Mitmenschlichkeit mit der Zusage des Studienplatzes das Klo runtergespült haben.

Ich stand auf, ging zu der Frau und dem Mädchen und fragte, ob ich etwas für die Beiden tun oder ihnen etwas bringen kann. Die Frau bedankte sich lächelnd und sagte, sie brauche nichts. Die Kleine schaute kurz auf, sagte nichts.

Ich ging anschließend wieder in meine Klinik zurück.

18.07.09

Fremdschämen. Zum Fremdschämen.

Ich ertrag dieses Gestammel einfach nicht. Sowas ist beschämend für die gesamte deutsche Community und beschämend für jeden Designer. Schreibfehler passieren. Auch mir. Aber Schreibfehler am laufenden Band in jedem Satz und immer wieder in, jedem Beitrag gebetsmühlenartig wiederkehrend gleiche und platte Phrasen. Als ob der eigene Wortschatz die Zahl 50 nicht zu übersteigen vermag. Warum kann Mancher einfach nicht die Finger von etwas lassen, das nur dazu geeignet ist, sich selbst immer wieder öffentlich – zumindest bei denen, die in der Lage sind, ihr Hirn zu benutzen – ins Abseits zu katapultieren?

Es gibt so tolle Sachen, die man machen kann ohne schreiben oder Bilder machen zu müssen. Für die gibt es ganz sicher dann Anerkennung und Wertschätzung.

Dafür ganz sicher nicht.

So. Jetzt gehts besser. Das musste raus.

09.07.09

Gestern hatte ich unfassbare 3.340 Zugriffe auf den Blog.

2.600 davon waren auf die beiden Michael Jackson-Einträge. Davon wiederum über 1.900 auf den Eintrag mit den Videos.

19.06.09

Nur ganz wenige Menschen haben die Gelegenheit, einmal in ihrem Leben einen wirklichen Schatz zu finden. Ich spreche jetzt nicht vom menschlichen Schatz – wie schwer der zu finden ist, weiß jeder. Noch schwerer ist es, ihn zu behalten :-)

Nein, ich meine einen richtigen Schatz, eine Schatztruhe.

Ich habe seit gestern einen solche Schatztruhe. Sie ist etwa 150 Jahre alt, aus schwarzem Holz mit einem schweren geschmiedeten Schloss und wurde das letzte Mal vor ca. 50 Jahren geöffnet. Dass es sie gibt, wusste ich. Sie stand im Keller des Hauses, in dem meine Tante 45 Jahre wohnte. Verborgen von anderen Sachen, die man so im Keller hortet. Unbeachtet von jedem, der über sie Bescheid wusste. Es war einfach nicht wichtig, sich näher drum zu kümmern. Niemand, der sie kannte, (mein Vater, meine Mutter) wusste, was sich in ihr befindet. Und irgendwann geriet sie in Vergessenheit.

Ich vermutete immer, dass sich Schiffspapiere, Karten und Bücher darin befinden, denn mein Großvater ist eine Zeit lang als Kapitän zur See gefahren.

Im letzten Jahr zog meine Tante in eine Seniorenresidenz und beim Ausräumen des Kellers begegnete uns die Kiste, die natürlich auch ihren Umzug antrat. Wir suchten damals den Schlüssel zu dem Schloss – keine Chance, er war unauffindbar und blieb verschwunden. Also wurde die schwere Kiste erst einmal in der neuen Wohnung geparkt – in einer Ecke – und diente da als Abstellfläche für einen Keramikpott.

Letzte Woche ließ meine Tante einen Schlüsseldienst kommen. Mit einem Dietrich wurde das Schloss geöffnet.

Als ich gestern zu meiner Tante kam, stand die Kiste auf einem Stuhl. Nach einem ersten ausgiebigen Schwatz sagte sie zu mir „Schau, da ist die Kiste. Guck mal rein.“

Ich ging zum Stuhl und es war ein ganz merkwürdiges Gefühl, dass nun der Moment da war, diese geheimnisvolle Kiste, die so viele Jahre verschlossen und unbeachtet war, zu öffnen und zu erfahren, was sie eisern verborgen hatte.

Ich fragte meine Tante, seit wann sie sie eigentlich hat. Sie sagte, dass sie es nicht mehr genau wisse. Sie hätte es völlig vergessen, vermute aber, dass sie irgend jemand aus der Verwandtschaft vor 40-45 Jahren aus der ehemaligen DDR, wo sie und mein Vater geboren wurden,  mitgebracht hat, als er bei ihr zu Besuch war. Sie gehörte ihrem Großvater, also meinem Urgroßvater. Mehr wisse sie nicht.

Ich traute mich zunächst nicht, den neu angefertigten Schlüssel im Schloss zu drehen. Es war ein unheimlich spannender Augenblick und gleichzeitig freute ich mich darauf, durch Papiere, die ich darin vermutete, wieder etwas über unsere Familengeschichte zu erfahren.

Ich hob den Deckel und ein ganz eigenartiger, leicht modriger, aber nicht unangenehmer Geruch schlug mir entgegen.

Die schwarze Holzkiste war ganz mit rosafarbener Seide ausgeschlagen. In der Innenseite des Deckes war das Wappen eines Juweliers und ein Schriftzug, dass er Hoflieferant in Magdeburg eines anhaltinischen Fürstenhauses war.

Es befanden sich drei Etagen aus Holz in der Kiste, auch in rosafarbene Seide eingeschlagen und mit Abtrennungen für die einzelnen Teile eines achtzehnteiligen, vollständigen silbernen Bestecks. Das Besteck ist einfach wunderwunderschön. Handgeschmiedet mit wunderschönen Ziselierungen an den Griffen. Solche Arbeiten in solcher Qualität gibt es heute definitiv nicht mehr.

Ich durfte die Kiste mit nach Hause nehmen. Sie ist ein ganz besonderer Familienschatz und ich bin sehr froh und stolz darauf, ihn bei mir zu haben zu dürfen.

19.06.09

Ich hab meinen zweitägigen Trip heute abbrechen müssen und bin nach Hause zurückgefahren.

Für die Fahrt hatte ich mir gestern Abend noch eine CD mit Musik zusammegestellt und das war dabei. Eins der traurigsten Liebeslieder, die es gibt:

I heard you went to France
Did you walk along the Seine?
Watch lovers hand in hand
Did you softly call my name
When you sat on a bench
After Tuileries
Remembered I spoke French
Did you have an ache for me?

When the river of regret rushes past your door
Will you give me just a thought and wish you loved me more?

Well forgive me if I dream, hold on to memories
But sometimes what might have been washes over me

Then in some dark cafe
Did you drink a glass of wine
The colour of my lips
After kissing you all night
My hair was such a mess
By the time the morning came
You held it off my neck
Said you liked it best that way

When the river of lost tears freezes at your door
Will you skate across your tears just to touch my face once more

Well forgive me…

What might have have been if she hadn’t caught your eye
Would I be the one you never leave, would grow old bye your side

Well forgive me…
Washes over me

I heard you went to France

15.06.09

Da besucht man nichts ahnend einen Shop, betrachtet das Angebot, geht anschließend vor die Tür,  hört plötzlich bekannte Laute, die wie ein Rufen klingen, traut seinen Augen nicht und kriegt sowas wie Muttergefühle, die von einem Heulflash gekrönt werden, der sich gewaschen hat.

Die beiden von vielen haben ein schönes Zuhause gefunden und werden regelmäßig mit frischen Fischen gefüttert :-)

Arton Rotaru’s Pelikane.

05.06.09

Ich liege grade in den letzten Zügen im Büro. Der letzte Arbeitstag und dann 14 Tage Urlaub. Mann, was hab ich den nötig. Schreibtisch ist (bis über den üblichen „Friedhof“) blank, noch ein wenig Blabla mit den Kollegen und dann qualmender Socken weg hier.

05.06.09

Süchtigmacher für den Sommer: Green Tea Scent Spray von Elizabeth Arden

12.05.2009

Vorbemerkung: Ich habe einen Hauptjob und einen Nebenjob.

In meinem Nebenjob habe ich telefonischen Kontakt zu Menschen, die – neben dem eigentlichen Anlass ihres Anrufs hinaus – im Schutz der Anonymität oft auch  etwas über die politischen Haltungen und Denkweisen preis geben.

Das, was ich da erlebe, ist oft schockierend und hat mich vor siebzehn, achtzehn Jahren, als ich mit diesen Nebenjob anfing,  so einige schlaflose Nächte gekostet, weil ich es nach diesen Diensten einfach nicht verarbeiten konnte, wie manche Zeitgenossen denken.

Durch den aktuellen Papstbesuch in Israel, die Berichterstattung darüber (unter anderem über seinen Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem)  in Zeitungen und im Fernsehen und durch die Reaktion derer, die solche Berichte lesen oder sehen, durfte ich einmal mehr erfahren, wie unwichtig vielen Deutschen die Geschichte  ihres Landes, ihre eigene Vergangenheit und/oder die ihrer Vorfahren ist.  Und leider auch, dass manche Deutsche denken, man müsse „endlich mal Gras über die Sache wachsen lassen, damit man vergisst“ oder andere, die glauben, der Holocaust sei eine Lüge.

Mir fiel ein Blogeintrag und ein paar Nachträge ein, die ich vor fast anderthalb Jahren gemacht habe:

Ausflug nach Israel 1

Ausflug nach Israel – Nachtrag 1

Ausflug nach Israel – Reaktion 1

Ausflug nach Israel – Reaktion 2

Ich habe heute Morgen nachgesehen, ob es die Sim Israel noch gibt.

Es gibt sie noch.

09.05.2009

Pause von der ganzen Second Life-Blogger-Selbstdarstellungskacke:

Mit einer Mischung aus tiefer Betroffenheit, Mitleid und Entsetzen habe ich gerade diesen Eintrag in einem Fashion Feed gesehen.

Wie tief traurig muss diese Bloggerin sein, wenn sie ihre Trauer über den Tod ihrer geliebten Mutter mit einer – bis auf wenige Ausnahmen – oberflächlichen virtuellen Welt teilt ?

Was erwartet jemand, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? In die Arme genommen und getröstet zu werden ?

Was kann jemand erwarten, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? Einen Kommentar, in dem der Kommentator sein Beileid ausdrückt. Hilft das wirklich ?

Wie einsam muss sie sein ?

Wie würde es mir gehen, wenn meine Mutter oder mein Vater sterben würden, wie ginge ich damit um ? Meine Mutter ist 80, mein Vater wird 82. Es geht ihnen sehr, sehr gut. Es würde mich zerreißen, wenn sie eines Tages gehen müssen, aber ums Verrecken würde ich nicht das Internet an meinem Schmerz teilhaben lassen, sondern emotionalen Schutz und emotionalen Unterschlupf bei denen suchen, die mir nahe sind. Zuallererst im realen Leben. Klar, auch bei virtuellen wirklichen Freunden, aber ganz sicher nicht bei der halben virtuellen Welt, die es nichts angeht, dass ich leide. Das wäre für mich genauso, als ob ich hier meinen realen Namen und meine Adresse veröffentlichen würde – es geht niemanden etwas an.

Hm. Gut.

Wenn der Effekt dieses Eintrag der Bloggerin ist, dass jeder einmal einen Moment inne hält und nachdenkt über das Wesen dieser virtuellen Welt, nachdenkt über die, die ihm/ihr nahe stehen, nachdenkt über den eigenen Umgang mit Emotionen, dann ist er gut, dann ist er richtig.

Mir geht gerade eine Menge durch den Kopf.

04.05.2009

Dieser Eintrag ist Stolz.

Purer Stolz und Riesenfreude.

Danke für mein perfektes, wunderschönes Geburtstagsgeschenk.

Arton Rotaru’s Boxenluder-Heels.

:-*

18.04.2009

Listen carefully, Momo:

They are sleeping, so don’t you even think about making a single move – or I must kill you.

Close your eyes, I’ll take care:

03.04.2009

Ich freu mich wirklich über die Platzierung. Das hab ich nicht erwartet….

Danke für euer Interesse :)

http://www.secondeffects.com/2009/04/active-second-life-blogs-2009.html

07.03.2009

…. woran man merkt, dass man älter wird? :-)

Meine Kollegin verlässt ihren Arbeitsplatz niemals ohne – niemals ohne ihr Handy.

Wo sie geht und steht hat sie es bei sich. Sie besitzt nicht nur eins, sie hat zwei. Wozu? Keine Ahnung. Manchmal nimmt sie das eine mit, manchmal das andere.

In der Mittagspause wird es noch vor dem ersten Bissen griffbereit neben das Tablett gelegt, nicht ohne einen prüfenden Blick, ob es auch wirklich angeschaltet ist. Während des Essens nimmt sie es ab und zu in die Hand, schaut drauf, legt es wieder weg und ihr Gesichtsausdruck verrät „Verdammt, warum klingelst du nicht?“

Führt sie dienstliche Festnetz-Telefonate und klingelt ihr Handy zwischendurch, macht sich Panik in ihrem Gesicht breit. Unruhig rutscht sie auf ihrem Stuhl hin und her, beendet hastig das dienstliche Gespräch und grabscht gierig nach dem Handy. Manchmal nach dem, das gar nicht klingelt.

Es ist meistens ihre achtzehnjährige Tochter, die anruft und Muttern hierhin und dorthin beordert, um sie abzuholen, die Ansagen macht, was sie am Abend oder Wochenende zu tun gedenkt oder die „Anweisungen“ gibt, was Muttern erledigen soll.

Herrje – ich schäme mich: Mein Handy habe ich eigentlich immer in der Tasche. Eigentlich. Meist mit leerem Akku, weil ich öfter vergesse, es aufzuladen. Meist liegt es aber zu Hause irgendwo rum. Ich achte nur darauf, es aufgeladen bei mir zu haben, wenn ich länger mit dem Auto unterwegs bin.

Achja: Ich suche mein Handy seit fast einer Woche. Spurlos verschwunden. Ich vermisse es nicht und mich hat noch jeder telefonisch erreicht, der mich erreichen wollte.

„Ich kann auch ohne Handy sehr gut leben“, sagte ich meiner Kollegin neulich. Als ich ihr am Donnerstag berichtete, dass ich mein Handy schon ein paar Tage suche, war sie völlig entsetzt.

Ich werd alt….

01.03.2009

Arton hat unser Haus, das wir „Pelicans Nest“ genannt haben fertig gebaut.

Es ist sein eigener Entwurf mit zwei großen Räumen, unten unterteilt in Arbeits- und Wohnbereich und oben unterteilt in Bad und Schlafbereich, es hat vorne eine kleine Terrasse, drei Balkons und eine große Terrasse hinten, von der eine Holztreppe nach oben führt. Eine Küche brauchen wir nicht, wir essen auswärts… LOL.

Die Türen sind mit einem Zahlencode gesichert, die Gardinen lassen sich schließen.

Ich liebe das Haus.

Unsere nächsten Projekte sind der Ausbau einer Insel mit Freizeitpark und eine Insel mit Bootshaus.

20.02.2009

In diesen Tagen schwankt die Atmosphäre in meiner Heimatstadt zwischen unerträglich und bemüht lustig.

Es ist Fassenacht.

Schnarch.

Mich lässt das völlig kalt.

Das einzige, was ich mir in diesen Tagen gönne, ist es, am Rosenmontag ganz früh in die Neustadt zu gehen und das Treiben dort zu beobachten, denn dort formiert sich der Rosenmontagszug, treffen sich die Mitwirkenden. Das mag ich. Noch keine Besoffenen, keine verdreckten Straßen, nur schöne Kostüme, interessante Motto-Wagen und fröhliche Menschen.

Diese Büttenrede hat Oliver Kalkofe geschrieben:Hessische Büttenrede
(Narhalla-Marsch)

„Alaaf und Helau! – Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All, und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)

Uff einen Schlach werd’n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei‘ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)

Denn dort gibt’s nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)

Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern
Sie geh’n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt‘ breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen – im Vertrauen
– am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)

Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr’n vermag!
(kein Tusch)

Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!

Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ’nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt „Hallo“ nur „Helau“,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!“

24.01.2009

Eigentlich wollte ich einen Eintrag über diesen Skin machen, da ich schon gefragt wurde, woher ich ihn habe.

Also habe ich ca. 10 Fotos gemacht, ein paar davon zu seinem zusammengebaut und während ich so beim Zurechtschneiden war und über den Text dazu nachdachte, fiel mir etwas ganz anderes auf und ein ganz anderer Eintrag ein.

Immer dann, wenn es mir in Zusammenhang mit SL nicht so gut ging, wollte ich raus „aus meiner Haut“, die alte, verletzte Haut abstreifen, ein Kapitel schließen, mich von Irgendetwas distanzieren, die alte SL-Identität, das alte SL-Ich ablegen. Nur dann hatte ich das Bedürfnis, eine Zeit lang in einem anderen Skin rumzulaufen bis ich wieder zu mir, besser: zu meinem SL-Selbst gefunden habe.

Ich habe dann immer nach einem Skin gesucht, der mich zwar anders aussehen ließ, aber…. wie soll ich das richtig ausdrücken…. nicht veränderte. Ich hoffe, ihr wisst, wie ich das meine.

Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ist mir klar, dass das SL-Aussehen für mich ein verpackter realer Charakter ist.

Die Werte, die ich habe, meine Grundsätze, das, was ich mag und nicht mag, trage ich von der Realität in SL hinein. Ich verbiege und verstelle mich nicht, ich spiele nicht eine andere Person, auch wenn SL- und RL-Aussehen voneinander abweichen.

Immer wieder habe ich mich gefragt, ob das richtig ist und ob ich – wie viele andere auch – SL als reine Spielwiese benutzen sollte. Unter anderem zum Spiel mit und zum Mißbrauch bis hin zur Zerstörungsabsicht der Persönlichkeit anderer. Und immer wieder habe ich mir diese Frage mit Nein beantwortet. Es geht mir gut mit der Entscheidung. Sehr gut.

So ist dies also kein Eintrag über einen neuen Skin geworden, sondern über eine andere Haut, meine Haut, in die ich geschlüpft bin.

So lange, bis es mir wieder gut geht.

Und da man meine Haut nicht kaufen kann, ist es auch nicht wichtig, wo ich sie bekommen habe. So sieht sie aus:

10.01.2009

Zum Eintrag „Diskussionsblog“ erhielt ich, als ich soeben online ging, folgende IM:
[10:01]  s.S.: (Saved Sat Jan 10 14:07:06 2009) Hey Momo, ich muss mal eines los werden was mir tierisch auf der Zunge brennt, erst verhaust du alle Designer verbal und dann sollen sie Euch aus dem Nähkästchen plaudern? sorry aber das ist verdammt mutig. Wünsche Dir viel Erfolg
[10:01]  s. S.: (Saved Sat Jan 10 14:12:09 2009) Musst ein sehr einsames und frustrierendes Leben haben, in Deinen Worten strahlst Du eine sehr uinzufriedene Frau aus, die nicht weiss wohin mit Ihrem Frust. Ich bitte Dich zusätzlich

mein Label Chikka Design NIEMALS bei Dir in igrned einer Form zu erwähnen..danke Dir

Meine Antwort:

[10:08]  Miefmupfel Willis: du qualifizierst dich dich mit diesem persönlichen angriff gegen mich als völlig stillos, summse. mit welchem recht bezeichnest du mich als unzufriedene frau? kennst du mich? kennst du mein leben?  du liest das, was DU lesen willst, statt dich mit mir auseinanderzusetzen, oder mich einfach mal kennenlernen zu wollen.  niemand will, dass ein designer aus dem nähkästchen plaudert. epposina hatte diese fragen formuliert, du wirst es gelesen haben. also warum? meine güte, der verstand mancher scheint durch SL völlig den bach runter zu gehen. schade summse, dass du dich in den kreis der hyänen einreihst, die lieber mit dem rudel heulen, statt ihr hirn einzuschalten…. und ich bedauere es sehr, dass du kein anderes mittel der diskussion kennst, als mich per IM persönlich treffen zu wollen. schönen abend
[10:08]  Second Life: User not online – message will be stored

Ich ergänze das noch: Niemand will, dass ein Designer aus dem Nähkästchen plaudert. Wir hatten die Idee eines Gedankenaustauschs. Einen freundschaftlichen Gedankenaustausch.

Und mich würde in diesem Zusammenhang die Stelle interessieren, wo ich verbal alle Designer verhauen haben soll.

Nachtrag dazu von heute, 10.06.2009:

Ich musste lachen, als ich diesen Eintrag beim Aufräumen im Blog gelesen und verschoben habe. Ich bin auf der Sim, wo sich der Shop von Chikka Designs befindet, gebant, was dazu führt, dass ich auch den Main-Shop von Ibizarre, deer sich auf der gleichen Sim befindet,  nicht mehr besuchen kann. Ich hatte in den letzten Monaten schon völlig vergessen, was zu dem Ban geführt haben könnte – mit diesem Eintrag war’s mir wieder klar geworden. Ich stehe noch immer zu jedem Wort, das ich damals geschrieben habe und die Reaktion darauf ist nichts anderes als die eines unreifen Görs. Schade – ich hätte gern mal etwas über Chikka-Designs geschrieben, denn die Sachen sind im Verlauf der letzten Monate immer besser geworden, wie man aus den Fotos anderer Blogeinträgen sehen konnte.

29.03.2008

Wenn mich jemand fragen würde, was in Second Life mir am besten gefällt, dann gehört das hier dazu: Mein (unser) Second Life – Zuhause.

Im Verlauf des letzten dreiviertel Jahres haben wir, Arton und ich, nach und nach – je nachdem, wie die Ideen kamen – uns zwei wunderschöne Fleckchen ausgebaut und gestaltet. Auf zwei Inseln verteilt Plätze zum Relaxen, für’s Tauchen und Boot fahren.

Es gibt keinen Lieblingsplatz, jeder für sich ist wunderschön, jeder für sich hat etwas Besonderes und ist absolut einzigartig.

Dieser Platz hier ist einer davon: Unser kleiner Park mit Springbrunnen, Parkbänken, bunten Blumen, Vögeln, Schmetterlingen, einem Hasen und einem Fuchs.

Beim Ausbau und der Gestaltung ergänzen Arton und ich uns prächtig: Er ist der Ideenlieferant, Architekt und Konstrukteur, ich Ideenlieferant, Bau von … äh…. Kleinteilen :-) und Dekorateurin.

aussen-vor.jpg

park1.jpg

Written by momola

5. Juni 2009 um 10:24

4 Antworten

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  1. „(…) Die Kleine hörte und hörte nicht auf leise zu weinen. Ihre Verzweiflung war deutlich zu sehen. Die Studenten mussten das bemerkt haben. Zwei der Stühle berührten sich mit denen, auf denen die Frau und das Mädchen saßen. Die Köpfe der Studenten senkten sich noch tiefer über die Bücher und die Papiere, ihr Lachen wurde noch lauter. Keiner hat sich nur ein einziges Mal umgedreht.
    Ich hätte ihnen der Reihe nach eine runterhauen können, sie am liebsten angeschrien und gefragt, ob sie ihre Mitmenschlichkeit mit der Zusage des Studienplatzes das Klo runtergespült haben.“

    „(…) Was erwartet jemand, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? In die Arme genommen und getröstet zu werden ? Was kann jemand erwarten, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? Einen Kommentar, in dem der Kommentator sein Beileid ausdrückt. Hilft das wirklich ? Wie einsam muss sie sein ?“

    „Wie würde es mir gehen (…) Es würde mich zerreißen, wenn sie eines Tages gehen müssen, aber ums Verrecken würde ich nicht das Internet an meinem Schmerz teilhaben lassen, sondern emotionalen Schutz und emotionalen Unterschlupf bei denen suchen, die mir nahe sind. Zuallererst im realen Leben. Klar, auch bei virtuellen wirklichen Freunden, aber ganz sicher nicht bei der halben virtuellen Welt, die es nichts angeht, dass ich leide. Das wäre für mich genauso, als ob ich hier meinen realen Namen und meine Adresse veröffentlichen würde – es geht niemanden etwas an.“

    letsFaceTheTruth

    6. August 2009 at 08:03

  2. Äh….. Was willst du damit sagen?

    momola

    6. August 2009 at 08:18

  3. Oh, nichts dramatisches. Ich kam zufaellig an diesem Blog vorbei, las – wie das halt so ist – einige Beitraege und wollte hier lediglich ein paar Widersprueche aufzeigen, die es sehr haeufig gibt und mir immer wieder ins Auge stechen.

    Zu diesen Widerspruechen: Einmal (in meinem ersten Quote) lamentierst du ueber die „kalte anonymisierte Reaktion der Umwelt“. Etwas spaeter (meine beiden anderen Quotes) zeigst du Unverstaendnis gegenueber jemandem, der seinen Schmerz „der halben virtuellen Welt“ mitteilt …

    Unterm Strich foerderst du damit einmal „mehr Anteilnahme in der Gesellschaft“. Das waere letztlich auch: mehr Transparenz. Ein anderes mal forderst und foerderst du, „dass doch bitteschoen Opfer ihr Leid privat aushandeln sollen, statt den Schmerz der halben Welt mitzuteilen/in der Form zu verarbeiten“. Noch dazu in einer virtuellen, die irgendwie „gefuehlt“ weniger wert scheint …

    Du supportest du also Gegensaetzliches, nur dass du einmal gegen die „Taeter“, einmal gegen das „Opfer“ opponierst – sofern man es aus dieser Perspektive betrachten moechte…

    Und: Du hast eine widerspruechliche Sicht auf das, was RL und SL/Virtuell ist. Das eine interpretierst du als das „wahres Leben/Realitaet“, das andere als „virtuell, irgendwie unwahrer, unechter“.

    Folgerichtig wirds konfus: beispielsweise nimmst du den Schmerz der letzteren durchaus ernst (wahr, real), auch ihr Auslassen in einer Virtuellen Welt, im Nachgang aber insgesamt dann doch alles irgendwie nicht …

    Aus meiner Sicht ist deine Vorstellung von RL und SL/Virtuell typisch, aber nicht sehr vernuenftig.
    Dies aber nur der Ergaenzung halber, da das alles zusammenhaengt…

    Winke

    letsFaceTheTruth

    6. August 2009 at 22:18

  4. Ah, jetzt verstehe ich, danke…

    Nein, ich denke, ich hab keine widersprüchliche Sicht. Ich habe mich nur nicht – offensichtlich nicht – verständlich machen können.

    Erstens: Ich lamentiere nicht – ich stelle vielmehr fest.

    Ich versuche mal, mich ein bisschen mehr zu erklären und gleichzeitig auf deinen Kommentar zu antworten: Die Fähigkeit zur Empathie geht in unserer Gesellschaft – und ich meine hier im realen Leben – mehr und mehr verloren. Das ist Fakt. Das stelle ich jeden Tag fest.
    Das Internet ist meiner Meinung nach keine geeignete Plattform, persönlichen Schmerz – wie in den Beispielen, auf die sich deine Quotes beziehen, genannt – auszubreiten.

    Ich sehe darin keinen Widerspruch.

    Dass du mich missverstehst, lag und liegt möglicherweise daran, dass bei dir die Grenzen in diesem Bezug zwischen Virtualität und Realität weniger klar getrennt sind, als bei mir.

    momola

    6. August 2009 at 22:58


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