Momos Blog

Second Life und alles, was mir so einfällt

Abzocke

Vorbemerkung:

Wer mich kennt, meinen Blog und die Einträge schon längere Zeit liest, weiß, dass ich Kleidung in SL nicht selbst erstellen kann, das habe ich schon oft freimütig zugegeben. Meine eigenen Kenntnisse in Sachen Fotobearbeitung sind mau, bei meinen eigenen Fotos matsche ich ein paar Filter drüber, viel mehr tue ich eigentlich nicht. Aber ich weiß von vielen Unterhaltungen mit Designern, wie aufwendig das sein kann und mancher Designer hat sich die Zeit genommen, mir ausführlich wichtige Schritte zu erklären und Stolperfallen aufzuzeigen.

Das, was ich also als Qualitätsarbeit bzeichne oder als Mist beurteile, bezieht sich auf das, was ich sehe. Als Kundin sehe.

June hat mir Anfang Juli ein Foto von sich in einem Shirt geschickt, das sie gerade gekauft hatte. Sie war mit Recht ziemlich sauer.

Ich überlegte kurz, wie ich damit umgehen soll.

Mich ärgerte die Dreistigkeit, mit der hier gegen Geld – auch wenn es nur ein paar Cent sind – in einem SL-Geschäft ein Kleidungstück angeboten wird, das ich und vermutlich jeder andere, der hinsieht, nicht mal tragen würde, wenn es sich um ein Freebie handelt.

Damit ich mir selbst ein Bild machen kann, entschied ich mich, das Shirt zu kaufen und – um meine Meinung zu vervollständigen – noch zwei weitere Kleidungsstücke. Hier die Bilder. Ich schickte dem Designer ebenfalls Bilder und meine Anmerkungen dazu. Für diesen Blogeintrag habe ich die Fotos heute neu gemacht.

Der Text meiner Notecard:

hi elvis,

sorry, aber ich möchte gern meinen einkäufe, die ich heute bei dir gemacht habe, reklamieren und möchte gern das geld zurück.

ich erkläre dir gern genau warum. und habe fotos gemacht, die das, was ich meine, deutlich machen sollen:

zunächst zum shirt – ripped shirt – 90 L$

(foto)

elvis, ich hab wirklich noch nie eine so schlampige arbeit gesehen, verzeih mir, wenn ich so deutlich werde. nicht mal als freebie hab ich so etwas jemals gesehen.
die träger des shirts sind an den rändern ausgefranst  und unsauber gearbeitet. hauptsächlich außen, im hinteren schulterbereich auch innen. darüber hinaus ist der rand unten am shirt ebenfalls unsauber, bzw. nicht genau gearbeitet
was mir auch nicht gefällt, ist, dass du das shirt nur auf dem jacketlayer anbietest und nicht auch auf allen anderen layern für alle möglichen tragevarianten.
das ließe sich notfalls noch verzeihen, aber nicht die schlampige machart.

nun der rock – zippo mini skirt – 150 L$

(foto)

auch hier sprechen die fotos für sich.
der rockprim lässt sich durch unlinken nicht so verschieben, das es ansehnlich aussieht. darüber hinaus stimmt die textur des rockprims auf der rückseite am unteren rand nicht.  der abschluss hat eine schwarze linie, bei der pant sind es zwei schwarze linien.
selbst wenn es gelänge, den rockprim vorne so anzupassen, dass er einen richtigen abschluss ergibt, passt hier auch die textur nicht zur faltensetzung auf der pant

das kleid – avita mini dress – 120 L$

(foto)

auch hier ist der rockprim einfach nicht akzeptabel und auch nicht modifyable.

ich möchte dich herzlich bitten, mir die 360 L$, die ich heute bei dir gelassen habe, zurückzuzahlen.

im voraus danke und viele grüße

momo
(miefmupfel willis)

Ich habe nicht bemerkt, dass in den Rockprims ein Resize-Script ist. Um das resizen dreht es sich aber bei meiner Kritik an den Rückprims nicht in erster Linie, wie man aus meiner Notecard lesen kann. Der Rockprim des Kleids auf der Rückseite sieht einfach nur aus wie ein Loch.  Ich habe heute nochmal versucht, mit resize ein ansehnliches Aussehen hinzubekommen. Das ist aber fehlgeschlagen.

Elvis antwortete nach ein paar Tagen:

“ so ich habe dir mal deine 360L gezahlt und entschuldige mich für deine Blondheit, leider hast du nicht bemerkt das alle prims mit resize scripten ausgestattet sind und man sie nach belieben grösser und kleiner machen kann. dies steht aber auch meist auf den Vendorbildern, sry aber vielleicht hast du es ja nur überlesen. andersrum frage ich mich was du für umgerechnet 20 eurocent verlangst ? wenn du interesse an super qualität hast ist das garkein problem dann setze ich mich mal einen ganzen tag hin und mache dir einen rock nach deinen wünschen und du zahlst mir ein normales tagesgehalt für einen grafikdesigner zu je 35 euro je stunde. und wenn ich was nur als jacket layer verkaufe… ist es meine sache oder ? obs die passt oder nicht ist mir in dem falle sowas von egal… immerhin steht es immer auf den vendoren welche layer vorhanden sind aber da sind wir wieder beim LESEN war ja bei dir mit den resizern genauso… naja es heist nicht umsonst „wer lesen kann ist klar im vorteil“ sry wegen meiner tonart jetzt aber ich rege mich gerade etwas auf das ich mich hier wegen keine 80 cent rechtfertigen muss als ginge es um 800€. ich wünsche dir weiterhin viel spaß in sl, aber bitte nichtmehr auf meinem Sim.“

„Miefmupfel Willis: danke für die ausführliche antwort. hab einen schönen tag :)“

Am nächsten Tag schrieb er:

ja. vielleicht solltest mal bissle realität im auge behalten. ich setze mich hier nicht stunden hin um grafiken zu erstellen die im web hunderte von euro kosten weils gute qualität ist und in Sl muss ich es fast verschenken. das is sinnlose sache. mal ein beidspiel: 1 werbebanner 468×60 kostet im web 30€ ca. das mache ich dir in 10 minuten. hier ein gutes shirt von grund auf ohne fehler mit shading ect. sitzt du locker 6 stunden ohne pause und sowas kostet dann 30 cent :) bissle unlogisch was :)“

„Miefmupfel Willis: elvis, lass es gut sein, du redest dich um kopf und kragen.  dass  ein resize-script eingebaut ist, hab ich übersehen, das macht deine sachen aber nicht besser.  hier wird mit sl-maßstäben gerechnet. du kannst nicht mit RL-preisen für einen zeitlichen aufwand oder qualität vergleichen.  in sl ein schlampig gemachtes shirt anzubieten, dass jeder, der sich mit ps auskennt, besser hinkriegt, ist  und bleibt eine frechheit.. egal, um was es sich handelt: ganz gezielt, wie du das offenbar machst, schlampig gemachte sachen anzubieten und zu sagen, mehr aufwand will ich nicht treiben, dann ist es halt schlecht und basta, ist unverschämt. viel erfolg bei deinen sl-geschäftspraktiken.“

Ich halte solch eine Argumentation für den Beweis einer völlig inakzeptablen, gezielten Abzocke von SL-Kundschaft. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht und überlegt, wie ich es machen würde, wenn ich in SL Waren anbieten würde. Hätte ich die erforderlichen Kenntnisse, würde aber nicht über das Engagement und nicht über die zeitlichen Möglichkeiten verfügen, einwandfreie Sachen azubieten, würde ich es lassen.

Arton bastelt jetzt schon seit mehreren Wochen an etwas Neuem, das er über XstreetSL anbieten möchte. Immer wieder testet er es, immer wieder bastelt er es um, verändert und verbessert das nun schon mehr als 1000-zeilige Script. Sein Anspruch an sich selbst und das, was er baut, war und ist schon immer sehr hoch gewesen. Auch bei Sachen, die er nur für uns gebaut hat, ganz besonders aber bei Dingen, die er anbietet. Nichts wird von ihm als fertig bezeichnet, von dem er fürchten muss, dass es einem Kundenanspruch nicht gerecht wird. Der Aufwand, den er treibt, steht nicht ein Fünkchen im gerechten Verhältnis zu dem, was er dafür einnimmt.

Es macht mich wütend, wenn ich die Agumentation von Elvis lese und sehe, wie sorgfältig andere arbeiten.

Written by momola

25. Juli 2010 um 10:56

Veröffentlicht in Second Life, SL Mode

17 Antworten

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  1. Nicht schlecht, er gibt quasi zu, dass er in seinem Laden für seine Preise nur Müll anbietet. Der Name des Labels würde mich ja nun schon mal interessieren.. ;)

    Dass man für solche Preise keine Qualität bekommt, ist schlichtweg falsch. Die Klamotten von Paradisis z. B. sind auch nicht teurer und sie sind einfach super gemacht! SL- mit RL-Preisen zu vergleichen, funktioniert schon deshalb nicht, weil ein SL-Kleidungsstück nur einmal hergestellt werden muss, Produktionskosten falllen, im Gegensatz zu RL, nur einmal an (außer den laufenden KOsten für die Shopmiete und Werbung, die aber auch deutlich unter vergleichbaren RL-Kosten liegen).

    Resizerscripte machen allenfalls bei gesculpteten Röcken Sinn. Die von Elvis verkauften Primröcke müssen dagegen ZWINGEND modify sein, um das Teil entlinken und Vorder- und Rückseite vernünftig anpassen zu können.

    Und ganz ehrlich: Wer für 90 L$ Schrott anbietet, bietet auch für 500 L$ Schrott an. :D

    LG, Exo

    Griseldis Exonar

    25. Juli 2010 at 11:32

  2. Au weia, wer verkauft denn so etwas?

    Cherie Loxingly

    25. Juli 2010 at 11:51

  3. Cybernetic.

    momola

    25. Juli 2010 at 11:55

  4. seh ich auch so,resize macht sinn in flexi röcken oder stiefeln mit extrem vielen prim.diese mini prims bestehen aus 2 prim die man unbedingt modify verkaufen MUSS.
    ansonsten seh ich das ganze nicht so eng und frag mich wieso miefmupfel überhaupt 3 teile da gekauft hat wenn sie vorher wusste das es nicht so besonders gute qualität ist.neues hobby…designer im blog blossstellen?
    ich hab in 3 jahren sl schon nen haufen schrott gekauft,..na und..geht man halt nimmer hin..aber geld zurück verlangen?käm mir im leben nicht in den sinn.
    na dann schaun wir mal wen es als nächsten „erwischt“..die armen designer tun mir jetzt schon leid^^

    Anonymous

    25. Juli 2010 at 12:44

  5. Anonymus: Ich habe mir nicht drei Teile gekauft, weil ich vorher wusste, dass es nicht besonders gute Qualität ist. Wie kommst Du darauf?

    Ich wollte mir eine Meinung über das Gesamtangebot bilden. Es hätte ja durchaus sein können, dass das Shirt nur ein Ausrutscher war. Also kaufte ich zwei weitere Teile. „Vervollständigen“ ist im Text falsch gewählt. „Meine Meinung umfassend zu bilden“ wäre besser gewesen.

    Wäre es nur das Shirt gewesen, hätte ich nichts weiter dazu gesagt. Fehler passieren – völlig normal, aber als ich sah, dass alle drei Teile fehlerhaft waren …

    momola

    25. Juli 2010 at 12:51

  6. Der Designer übersieht etwas, wenn er dauernd vom ‚Gegenwert von 30 Euro-Cent‘ spricht.
    Nämlich, das sich so ein Shirt eben, wenn es gut gemacht ist, nicht nur EINMAL verkauft, sondern – über seine ‚Lebenszeit‘, die in SL nicht begrenzt ist – hunderte, ja, tausende Male.

    Nehmen wir also an, das ‚dreissig-Cent-Shirt‘ verkauft sich in, sagen wir, fünf Jahren tausend mal. Das ist weniger als ein Verkauf alle zwei Tage. Es sind aber dann am Ende nicht ‚dreissig Cent‘, sondern dreihundert Euro, die eben der Designer verdient hat.

    Seine angegebenen ’sechs Stunden Arbeit‘ für ein fehlerloses, gut aussehendes Shirt in Betracht ziehend, wären das dann 50 EUR Stundenlohn. Find ich persönlich nicht schlecht; aber wenn der Designer da ne andere Auffassung hat, ist das halt seine Sache ;-)

    N. Wunderlich

    25. Juli 2010 at 15:04

  7. Mir gings einfach nur darum:
    Wenn ich auf einer Verkaufstextur ein sexy, tadellos einwandfreies Shirt entdecke, mein Herz hüpft, ich verspüre den Drang es zu kaufen
    und kaufe es mit Freude – ziehe es an, schau mich an und entdecke, das gerade DIE Stelle, die so verwischt aussieht an den Schultern
    auf der Verkaufstextur mit Haaren überdeckt wurde,
    kann ich nur ärgerlich reagieren.
    Ich will kein „TragesnurmitlangemHaar“-Shirt! :)
    Ich schrieb den Ersteller auch an, der meinte: es würde an meinen Shapeeinstellungen liegen. O.o

    Okay, es war nicht teuer, aber als Kunde geht man dann davon aus, das der Rest auch nicht besonders sein muss
    und kauft dort nicht mehr. Ärgerlich nur für Erstkunden, die nicht wissen, dass sie nicht das erhalten, was auf auf dem Vendorbild drauf ist.

    June Trenkins

    25. Juli 2010 at 15:51

  8. @ june trenkins so hätte ich auch reagiert..ich würde dort nie wieder etwas kaufen…erst recht nicht wenn der designer so blöd reagiert anstatt den fehler zu beheben.

    aber wenn ich deine freundin wäre…würde ich nicht hingehn,dasselbe shirt(von dem ich ja schon weiß das es fehler hat) und noch 2 weitere teile(in der hoffnung dort auch fehler zu finden) kaufen ,um sie dann in meinem blog zu zerreissen.

    das ist billig.
    das ist echt arm.

    alle macht den bloggern…hurra!!

    und weiter gehts mit zerreissen…bei der designerin die es wagt aus demselben material mit dem auch frau wunderlich arbeitet,schlechtere (in euren augen) skins zu erstellen.

    mein gott…wie kann sie nur…und dafür auch noch geld verlangen*tz tz

    na wie gut das sie euch nicht zwingt das zu kaufen.

    oh man..der blog hier ist wie schrecklicher verkehrsunfall….man kommt nicht drum herum immer wieder hin zu sehn…obwohl einem beim anblick speiübel wird.

    Anonymous

    25. Juli 2010 at 23:09

  9. Weißt Du, wovon mir speiübel wird?

    Von weiblichen und männlichen Feiglingen, die nicht genug Eier in der Hose haben, mit ihrem Namen aufzutreten, die sich hinter mühsam zusammengestoppelten Parolen verstecken, die völlig am Kern, um den es sich dreht, vorbeilaufen und die sich in irgendwelche Phrasen versteigen, die man alles kann, nur nicht ernst nehmen.

    momola

    25. Juli 2010 at 23:16

  10. Jetzt is aber gut…Wieso zerreisst ihr Momo? Sie hat absolut recht. Wo „Schund“ drin ist muß man es auch benennen dürfen. Den Shop hat sie ja nicht genannt.
    Ich wünschte mir mehr Blogger mit Mum. Oder wollt ihr echt das tausendste Minikleid mit Prim zwischen den Beinen? Ich nicht.

    viruswriter

    26. Juli 2010 at 00:00

  11. Wenn Designer Schrott anbieten (und Primröcke no mod anzubieten, ist Schrott, das macht sie quasi untragbar) und dann auch noch zugeben, dass man bei ihnen eh keine Qualität erwarten kann, dann ist das schon recht heftig und eine Erwähnung in einem Blog allemal wert.

    Im übrigen: Ein Theaterkritiker geht schließlich auch in ein Stück, von dem er befürchtet, dass es ihm nicht gefällt, um darüber berichten zu können.. ;)

    Da scheiden sich eben die Geister, als was man solche Blogs sieht – als kostenlose Werbung für die Designer oder als kritische Berichterstattung für die Kunden. Mir persönlich ist die zweite Alternative lieber.

    Griseldis Exonar

    26. Juli 2010 at 00:58

  12. Wow, ein Prachtbeispiel der pseudo-investigativen Meinungsmache aus Kleinbloggersdorf, ich bin begeistert.

    Ich denke mal, du hast als erfahrene Bloggerin sicherlich Elvis Woodget gefragt, ob er dir die Veröffentlichung eurer Kommunikation erlaubt, oder? Weil ansonsten: das geht ja schon gleich mal gar nicht.

    Dann ist es natürlich bei den Bildern richtig, dass man sich über die Qualität der Arbeit streiten kann. Es wirkt in der Tat schludrig gearbeitet. Bekäme ich dann eine solch motivierend klingende Notecard anstelle von Elvis zu dem Thema, dann wäre auch bei mir der Kasten sehr schnell unten. Der Ton macht schließlich noch immer die Musik.

    Immerhin, er hat den Einkaufspreis aus Kulanz in voller Höhe zurückerstattet, was er nicht müsste. Im realen Leben im Einzelhandel gibt es schließlich auch kein beliebig anwendbares Umtauschrecht, sondern nur nach §437 BGB dann, wenn die Ware fehlerhaft und damit Mängel hat. Die Umtauschzeiten bei Lidl, Aldi&Co. sowie vieler Kleidungsgeschäfte sind freiwillige Sonderrechte, die diese ihren Kunden aus Kulanz einräumen. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es nicht. Dafür solltest du ihm also dankbar sein und es hätte dir verdammt nochmal sehr gut zu Gesicht gestanden es dabei zu belassen, statt dessen wird noch dieser höchst motivierende Blogeintrag nachgeschoben und es als „Skandälchen“ ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt.

    Weiterhin übersiehst du dabei, dass er die Waren für SL auf Kosten seiner Wesenheit im RL erstellt und die Zeit, die er dafür braucht, bekommt er damit auch nie mehr. Er hat mit seiner Argumentation in gewisser Weise schon Recht, er denkt da eben (welch Schock!) betriebswirtschaftlich. Es mag andere Designer geben, die da eben nicht so sehr darauf achten, das ist dann natürlich auch deren gutes Recht, wenn sie das ganze mehr als großes Hobby ansehen und entsprechend aufziehen.

    Wer in den McFress geht, der darf sich dann auch nicht darüber beschweren, wo die Weinbergschnecken als Aperitif bleiben. Du hast eben deinen modischen McFress gefunden – und gut ist es. Dass er dich nicht mehr auf seiner Sim sehen will, verwundert auch nicht weiter.

    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es eben hinaus.

    Bartholomew Gallacher

    26. Juli 2010 at 14:53

  13. Also ich muss sagen, ich seh das ähnlich wie Momo, Neargilien und Griseldis. Seid doch froh, dass Momo euch das so zeigt und zudem seid froh, dass sie sich nicht einfach hinstellt, nur das Shirt auspack und sagt *Das ist aber schrecklich*, sondern sich auch noch andere Teile gekauft hat sich das richtig angesehen und dann gebloggt hat. Wenn sie in dem Punkt nach dem Motto „Alle Macht den Bloggern“ verfahren hätte, hätte es gereicht das Bild ihrer Freundin zu nehmen reinzustellen und verbal zu zerreißen. Aber sie hat sich hingesetzt, hat alle drei Teile selbst gekauft, angeschaut, den Besitzer angeschrieben und ist auf alles eingegangen. Ich meine, vieles von dem was Momo so in ihrem Blog schreibt mag ich nicht, aber ist halt ihr Blog. Wenn andere einen Blog darüber betreiben wie sie ihren Pudel frisieren, greift ihr den doch auch nich an, oder? Ich meine sie hat halt soviel Macht wie ihr ihr lasst. Und dafür, dass euch Momo ja so egal ist oder ihr den Blog nich mögt, sprecht ihr ihm echt viel zu.
    Und Momo ich hoffe nur, dass Elvis nicht auf die Idee kommt dich jetzt wegen 30 Cent zu verklagen, weil du seine Mängel und seine Meinung gezeigt hast.

    Thia

    26. Juli 2010 at 14:54

  14. Ich denke mal, du hast als erfahrene Bloggerin sicherlich Elvis Woodget gefragt, ob er dir die Veröffentlichung eurer Kommunikation erlaubt, oder? Weil ansonsten: das geht ja schon gleich mal gar nicht.

    Ich frag mal: Aufgrund von *was genau* geht das in diesem Blog gar nicht?

    Mir fällt grade auf, dass Du, lieber Bartholomew, der erste bist, der Elvis‘ Nachnamen in diesem Blog nennt. Der wurde vorher nämlich gar nicht genannt, und war mir deswegen auch nicht bekannt.

    Und weil das nun mal so ist, erinnere ich mich spontan im Gegenzug daran, dass ich diesen Namen kenne, und zwar NICHT positiv.
    Da gab’s mal ne unschöne Begegnung auf ner Fair zwischen nem Alt von Elvis und mir. Dieser weibliche Alt, der behauptet, ‚3D Artist Maker‘ zu sein (was auch immer das sein mag!), unterstellte mir dann lautstark und ungefragt, dass ich ja ‚geklaute Skins‘ verkaufen würde, die ich ‚aus dem Internet heruntergeladen hätte‘. Auf Nachfrage meinte er / sie / es dann, die Fotos, die ich verwenden würde, um meine Skins zu machen, würde ich „aus dem Internet klauen“ und liess sich auch nicht davon abbringen, dass immer wieder lautstark im öffentlichen Chat zu verkünden, selbst, nachdem ich sowohl im schon genannten öffentlichen Chat als auch per IM MEHRFACH darauf hingewiesen hatte, dass meine Quelle http://www.3d.sk wäre.

    Wohlgemerkt, wir reden hier von:
    – ungefragtem Kommentar,
    – öffentlichem Chat,
    – auf ner gut besuchten Fair,
    – wo ich mit meinem Hauptavatar, unter dem auch mein Geschäft läuft, unterwegs war.

    Eine Freundin von mir sagte immer, „man trifft sich immer zweimal“. Oder anders, „Karma schlägt immer irgendwann zurück“. Dieser Blog-Post ist ein klassisches Beispiel dafür, WIE Karma zurückschlägt, finde ich gerade :-)

    N. Wunderlich

    26. Juli 2010 at 15:47

  15. Ich frag mal: Aufgrund von *was genau* geht das in diesem Blog gar nicht?

    Nun, Naergilien, so etwas gebietet einem schon alleine einfach so ein altmodisches Konzept wie – keuch – der ANSTAND. Der Anstand und sowieso gesunde Menschenverstand sagt es normal einem, dass man Sachen, die private Kommunikation darstellen, nicht ungefragt ans Licht der Öffentlichkeit zerren sollte.

    Ansonsten Punkt 4.3 der ToS in Zusammenhang mit Punkt 4 der Community-Standards. Man kann natürlich darüber streiten, OB das auch für Blogs gilt, ABER selbst wenn nicht: man frägt vorher nach, alles andere ist unanständig und wirft ansonsten ein schlechtes Licht auf den Poster.

    Abgesehen davon setzt man sich im Extremfall dem Risiko zivilrechtlicher Schritte aus, um eben genau solches zu klären, da kommt es dann auf den Einzelfall drauf an.

    Mir fällt grade auf, dass Du, lieber Bartholomew, der erste bist, der Elvis’ Nachnamen in diesem Blog nennt. Der wurde vorher nämlich gar nicht genannt, und war mir deswegen auch nicht bekannt.

    Es wurde der Firmenname Cybernetic bereits von der OP früher genannt, aufgrund dessen ist das wirklich kein großer Aufwand für einen erfahrenen Nutzer von SL, das zurück zu verfolgen.

    Bartholomew Gallacher

    27. Juli 2010 at 13:52

  16. Bart: Ich frag mich, wer bei der ganzen Sache unanständiger ist:
    Der, der wissentlich und gezielt schlechte Ware anbietet oder jemand, der das so öffentlich macht, wie ich es getan habe.
    Es ist durchaus erhellend, einmal darüber nachzudenken.

    Kopfschüttelnd: Kommentare geschlossen.

    momola

    27. Juli 2010 at 14:52

  17. […] to put more work into something so cheap’ – see her pictures of the shirts in question here and […]


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