Momos Blog

Second Life und alles, was mir so einfällt

Fernsehtipp: Richard David Precht

with 4 comments

Morgen, 27.03.2010, 19:10 Uhr in 3sat:

„Richard David Precht: Liebe in Zeiten der Krise“

„Das hat es lange nicht gegeben: einen Philosophen als Bestsellerautor. Richard David Precht ist seit seinem Bucherfolg „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ (2007) Deutschlands bekanntester Philosoph. In seinem aktuellen Werk beschäftigt er sich mit der Liebe, einem „unordentlichen Gefühl“. Beziehungsratgeber, denen zufolge Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören können, gibt es bereits massenhaft. Klischeehaft behaupten sie, Männer kämen nun mal vom Mars und Frauen von der Venus. Das ist vielleicht gut für Comedy und Smalltalk, wirklich durchdacht ist es aber nicht. Gegen allzu schlichte Ansichten über das Verhältnis der Geschlechter hat Precht deshalb „Liebe – ein unordentliches Gefühl“ (2009) geschrieben. Darin verteidigt er die Liebe gegen alle einseitigen Deutungsmuster – von der Psychoanalyse bis zur Hirnforschung. Wie in seinem ersten Erfolgstitel gelingt es Precht wieder meisterhaft, komplexe Gedanken und Konzepte populär zu erläutern.
3sat zeigt einen Abend mit Richard David Precht im Rahmen des Hamburger „Harbour Front Literaturfestivals“. „

Written by momola

27. März 2010 um 14:01

Veröffentlicht in Querbeet

4 Antworten

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  1. danke für den Tipp, hab den guten Mann neulich auch im Radio gehört zum Thema Liebe, „Schmetterlinge im Bauch – glauben Sie an die große Liebe?“. Da waren einige interessante Denkansätze dabei!
    Podcast: http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-tagesgespraech.shtml#

    Philo

    27. März 2010 at 18:40

  2. Ich hab den Vortrag schonmal gesehen.
    Fanastisch.
    Persönliche „Aha“-Erlebnisse garantiert :)

    Danke für Deinen Podcast-Tipp :)

    momola

    27. März 2010 at 19:05

  3. Hab’s gesehen, es war großartig. Der Vortrag war eine der interessantesten Perlen, die ich in letzter Zeit im Fernsehen entdeckt habe.

    In Zukunft werde ich meine praktischen Erfahrungen in Sachen Liebe anders und gründlicher reflektieren, Precht sei Dank.

    Er hat es auch geschafft, das Publikum für sich einzunehmen – wobei man aber betonen sollte, dass das *nicht* das Entscheidende ist.

    owl

    29. März 2010 at 08:42

  4. Du hast Recht, Owl.
    Precht hat es geschafft, das Publikum für sich einzunehmen.
    Er versteht es, seine philosophischen Ansätze und Thesen hervorragend zu vermitteln, wobei man auch nicht außer Acht lassen darf, dass er es auch versteht, sich selbst bestens in Szene zu setzen.
    Das allerdings kann man „verschmerzen“, weil er es schafft, Philosophie verständlich und nachvollziehbar zu vermitteln.

    momola

    29. März 2010 at 11:47


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