Momos Blog

Second Life und alles, was mir so einfällt

Archive for Januar 2008

Neuer dreister Diebstahl in Second Life

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Ergänzung vom 27.12.2009:

Echt, ich könnte jedes Mal kotzen, wenn ich in meiner Blogstatistik sehe, dass jemand in eine Suchmaschine den String „Second Life Skins kopieren“ eingibt.  Heute zwei Mal. Mit einem solchen String sucht meiner Meinung nach (auch) jemand, der vor hat Skins zu kopieren.

Wer diesen String eingibt, erhält als Suchergebnis unter anderem meinen Blog und darin diesen Artikel: https://momola.wordpress.com/2008/01/31/neuer-dreister-diebstahl-in-second-life

Also: Wer das hier liest und sich angesprochen fühlt: Lass die Scheiße. Es ist unrechtmäßig. Es ist Diebstahl. Versuche lieber, mit ehrlich hergestelltem Content ein paar L$ zu verdienen.

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Nach dem aDIVA-Skandal (Ergänzung: Diese Angelegenheit ist noch nicht vorbei. Ich konnte mich eben selbst überzeugen. Die Inhaberin hat einen neuen riesig großen Mainstore eröffnet) erneut ein dreister Diebstahl.

Diesmal von Skins. Besonders frech: Sogar die Fotos auf den Verkaufsboxen wurden geklaut. Landmarks oder SURLS gibts von mir verständlicherweise nicht.

Wer sich überzeugen möchte, möge im Profil von XXXXX in die Auswahl schauen.

(Ergänzung: Ich habe den Namen anonymisiert. Nachdem ich mit einer Designerin über den Vorfall gesprochen habe, habe ich mich entschlossen, den Namen unkenntlich zu machen, um nicht durch die Namensnennung dafür zu sorgen, dass da auch noch Umsätze gemacht werden. Mein ursprüngliches Ziel durch die Namensnennung war, möglichst viele Leser dieser Nachricht dazu zu bringen, Abuse Reports zu schreiben.

Es muss endlich etwas geschehen, damit all denen, die sich an der mühevollen Arbeit von Designern durch Kopieren und Nachmachen bereichern wollen, das Handwerk gelegt wird.)

Welchen Skins bekannter Hersteller die dort verkauften Skins gleichen, liegt auf der Hand. Der Kenner sieht es sofort.

Und danke an Curl für den Hinweis auf diese ungeheuerliche Geschichte.

Hier ein Foto:

skins.jpg

Written by momola

31. Januar 2008 at 20:07

Veröffentlicht in SL Mode

Das WEIZENFELD oder: Eine Fotosession – und was draus wurde

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Edit 25.11.08: Sie gibt einfach keine Ruhe.  Ohne dass ich ihr persönlich Anlässe gebe, versucht sie (trotzdem sie sich vorgenommen hat, mich zu ignorieren),  mir mit erhobenem Zeigefinger, den Spaß an MEINEM Blog zu nehmen und mich gezielt persönlich herabzusetzen. Ein armer, gespaltener, verirrter Mensch, der mich persönlich – den Mensch hinter diesem Blog – nicht in die Knie zwingen wird. Egal unter welchem Namen sie in Blogs, in Foren oder in SL auftritt. Egal, was sie tut.

Niemand schafft das.

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Edit 21.04.08: Mit einer der Mitspielerinnen bei dieser Posse, A.W., habe ich mich viele Wochen danach bei einem zufälligen Treffen über die Stimmung zwischen uns unterhalten. Es war ein sehr gutes Gespräch. Ich weiß heute, dass sie eine nicht gerade einfache Phase meistern und überstehen musste.

Heute haben wir ein nahezu freundschaftliches Verhältnis und ich freue mich sehr darüber.

_____

Meine beste SL-Freundin Curl Swindlehurst und ich beschlossen letzte Woche, den Samstag Nachmittag mit fotografieren in SL zu verbringen.  Wir wollten uns eine schöne Location suchen, dort knipsen und darüber hinaus noch ein paar Dessous-Aufnahmen schießen. Einfach so, um Spaß zu haben, unsere Fotostudios und und unsere Fähigkeiten, Bilder zu bearbeiten, ausprobieren zu können.

Es war ein Mörderspaß.

Wir alberten rum, lachten uns schief über uns und unser Aussehen, machten mit verschiedenen Posen die wildesten Verrenkungen und schwenkten die Cam in alle Himmelsrichtungen, um uns halbwegs ansehnlich abzulichten.

Das Rumalbern war für mich das Schönste an diesem Nachmittag. Ich hatte das schon lang vermisst, da wir uns eine Weile nicht gesprochen hatten. Curl und ich haben den gleichen Humor, können uns über die gleichen Dinge, Begebenheiten und Situationen ausschütten vor Lachen und herrlich miteinander Rumfrotzeln.

Die Zeit verging wie im Flug. Irgendwann hatten wir genug geknipst, waren zufrieden mit unserer Ausbeute und machten uns für Stunden an die Bildbearbeitung.

Wir sind beide auf diesem Gebiet absolute Neulinge und befassen uns erst seit nicht ganz einer Woche mit den Feinheiten wie Pinsel, Hintergründe, Rahmen, Arbeiten mit verschiedenen Ebenen, etc. Alles erarbeiten wir uns selbst und manchmal bekommen wir auch einen Tipp aus der SLinfo-Community von Freunden. Letztlich ist es aber alles Learning by doing und sehr zeitaufwendig.

Wir haben beide ein paar unserer Bilder in unsere Bildergalerie hochgeladen und sie der Kritik und Bewertung durch die SLinfo-Community ausgesetzt. Warum? Weil wir sachliche, wertvolle Anregungen und Tipps bekommen wollten, die uns weiter bringen sowie Hinweise, wo wir noch etwas verbessern können und nicht, um uns darzustellen. Kam dabei ein Lob heraus, freute uns das natürlich sehr. So etwas spornt an, motiviert und macht Lust weiter zu machen und dazu zu lernen.

Gestern Abend hat sich um eins von Curl’s Bildern eine Kommentarschlacht entwickelt, die beispielhaft ist für vieles, was auch mit meinen Bildern passiert ist. Kommentare, die an Form, Inhalt und dummer Bedeutungslosigkeit kaum zu überbieten waren und nur dazu dienten zu verletzen, weil die, die sich dazu hinreißen ließen, nicht in der Lage sind, zu denken, bevor sie bewerten. Die Hardcore-Bewerter darunter wissen ganz genau, dass weder Curl noch ich Profis sind und noch ganz am Anfang stehen.

Hier ein paar unserer an diesem Samstagnachmittag geschossenenen und danach bearbeiteten Bilder, als letztes dann das Bild „des Anstosses“ und die anonymisierten Kommentare dazu.

Das Weizenfeld ist übrigens hier zu finden:

http://slurl.com/secondlife/Dreamworld%20North/238/144/22

blog.jpgblog1.jpgblog2.jpgblog3.jpgblog4.jpgblog5.jpgblog6.jpgblog7.jpg

Um das Bild unten rechts ging es in den nachfolgenden Kommentaren.

H.B.: …. hat dieses Bild mit 5 bewertet! wow curl-du machst schöne sachen!

(Recht hat sie)

F.D.: … hat dieses Bild mit 5 bewertet! Klasse Bild, gut in Szene gesetzt ! Wobei… die Kopfhaltung etwas unnatürlich rüberkommt. Trotzdem 5 Punkte für das Gesamtbild.

(Der Kritikpunkt war völlig in Ordnung)

K.R.:  … hat dieses Bild mit 4 bewertet! Ich finde Idee und Umsetzung super, Kopfhaltung leider ebenfalls eher … unnatürlich

(Völlig richtig….)

T.D. zum Kommentar von K.R.: Hehe, weil an uns ja ansonsten alles so natürlich ist *kringel*

(Jou :-)) Nagel auf den Kopf getroffen)

J.M.:  sorry curl, ich finde das bild nicht schön. sticht zwar in der vorschau sofort heraus, kann mich aber den anderen nicht anschließen.

(Akzeptabel. Persönlicher Geschmack spielt natürlich auch eine Rolle)

Dann hab ich selbst….:

Miefmupfel Willis hat dieses Bild mit 5 bewertet! Boah! Superidee mit dem Hintergrund. Wennse so gut wären, der Tante zu verraten, wiese das gemacht ham, Sista?
Hm. Mein Kopf sieht wirklich bisschen aus wie vom Leibhaftigen verdreht ( „Der Exorzist“, you remember? :-)

Und jetzt ging’s los:

S. S.: ….  hat dieses Bild mit 3 bewertet! J., hast du die Bildgrösse gesehen, 19,15 KB? Ich denk mal ein pyyr mehr Bits hätte dem Bild hier nicht geschadet. Auch die Drehung des Kopfes schadet bestimmt nicht nur der HWS sondern auch dem Bildausdruck und erinnert ein wenig an Frak-Show.
Alles in Allem: Gut gemeint…..

(Übersetzungs.exe on: pyyr = paar, HWS = Halswirbelsäule, Frak = Freak, Übersetzungs.exe off…..Was soll uns das sagen? Was zum Teufel hat ein Bild mit der Größe der Datei zu tun? Die Drehung des Kopfes. gut, das wurde ja schon hinreichend vorher kritisiert, dass der Bild-Ausdruck an eine Freak-Show erinnert – wo bleibt da die Sachlichkeit? Welchen Informationsgehalt hat diese Bemerkung? Keinen. Sie ist einfach nur gemein)

E.W.:  … hat dieses Bild mit 5 bewertet!  Ich find die Idee gut, und die Farbgestaltung sehr schön. Die Verdrehtheit des Kopfes ja..ok.., aber verdient dennoch ne 5.

(Über diesen Kommentar hab ich mich für Curl gefreut weil ich gerade aus der Ecke reichlich unsachlich Anderes kenne)

J.M. mit einem weiteren Kommentar: i ch bin kein super Fotograf , S. , ein paar tips hätt ich trotzdem, aber die lass ich besser stecken, will ja kein oberlehrer sein. und es gibt ja leutz, die machen mir sowieso immer was vor, wo ich eh nicht mithalten kann.
bildgröße ? war die für bilder interessant ? ich glaub man sollte die klein halten, wird der usb stick net so schwer…..

Nun meldete sich Curl mit folgendem Kommentar selbst zu Wort:

Ich danke Euch für die sachliche Kritik. Dafür, dass ich bis letzte Woche nicht einmal wußte, wie man solche Bilder überhaupt so komprimiert, dass man sie ins Forum bekommt und ich letzten Montag das erste Mal von fllckr gehört habe, bin ich mit meinen Ergebnissen ganz zufrieden. Aber für solch sachliche Anregungen bin ich natürlich immer sehr empfänglich. Ihr seid Deutschland !

(Das hätte eigentlich jeden weiteren unsachlichen Kommentar im Keim ersticken lassen müssen, aber nein….. Es gibt immer ein paar Zeitgenossen – des Denkens und Fühlens nicht mächtig, die mit Lust in jede Wunde gern nochmal ein Messer stecken und es umdrehn – wie man weiter unten erkennen wird)

Ich erwiderte: Ich weiß, wie viele Stunden und Mühe die Bearbeitung dieses Bilds gekostet hat. Die Idee, die dahinter steckt, die zählt und es zählt auch nur Kritik, die Substanz und Bedeutung hat. Manchen mangelt es an beidem.

(Auch mit meiner Zurückhaltung ist es irgendwann vorbei, aber ich habe mich vorsichtig ausgedrückt….)

S.S.: ups war hier Kritik ohne Substanz?! „Eddie the Eagle“ hat auch die Herzen gewonnen ohne Olympiasieger zu werden. Das Bild hat gute Ansätze, aber gleich die 5,0 ziehen, dann hab ich doch nichts mehr wenn NOCH bessere Bilder kommen.

(Guter Kommentar, aber die 5 war dennoch angebracht, was ich später genauer  erklärt habe)

A.W.: sei mir nicht böse.. aber bei dem Bild wird sich die Voguegründerin im Grabe umdrehen. Hier stimmt aber auch gar nichts. weder das Model .. noch die pose und auch die bildqualität sind schlecht. ich würde es an deiner stelle mal mit was einfacheren probieren. Ich verstehe nich wie man für so ein bild 5 punkte vergeben kann.

(Ohne Worte… echt…. Curl hat vorher nochmal ganz deutlich gemacht, dass sie am Anfang steht, warum dann dieser Schuß vor den Bug, statt ein paar freundlicher Worte in die man auch negative Kritik verpacken kann? Und was ich besonders unangebracht fand: Der direkte gezielte Angriff gegen mich, da ich das Model war. Das hatte hier nichts zu suchen. Mir macht das nichts aus. Es trifft mich nicht. Das Maß an Gehässigkeit und Bösartigkeit, über das jemand verfügen kann, das ist es, was mich entsetzt. Ich frage mich, was sie damit bezweckt. Was ich menschlich davon halte, darüber ließen sich Romane schreiben….)

Ich erklärte nachfolgend, warum die Bestnote hier durchaus angebracht ist:

Um trotz der Kritik, die auch bei den 5er-Bewertungen enthalten ist, jemandem, der sich an die Möglichkeiten herantastet, Mut für’s weiterlernen zu machen, zu motivieren, anzuspornen.
Das verstehen zu können, ist nicht jedermanns Ding und hat was mit Freundschaft zu tun.

T.D.: Unter dem Aspekt, dass sich jemand hier absolut tapfer an Bildbearbeitung rantastet, würde ich mal nachsichtig und freundlich rangehen, auch wenn ich nicht Curls Freundin bin ;-). Die Kritiker haben natürlich recht, was Pose und Bildqualität angeht. Die ausgezackten Ränder sehen unschön aus. Vielleicht hast du zu stark komprimiert oder mit einem Filter übertrieben? Muss Kritik denn immer gleich so spöttisch geäußert werden? Ich kenn eure Hintergrundrangeleien nicht, finde aber eure Bissigkeit ätzend.

(Danke Tabi. Das tat gut. Wirklich.)

Curl hatte schonmal davon gehört und es passte gerade so schön, dass sie eine Aussage von A.W. wie folgt korrigiert:

Auch Du solltest es gelegentlich mal mit etwas Einfacherem versuchen, zum Beispiel mit richtiger Recherche. Die GründerIN der Vogue war ein Herr namens Condé Montrose Nast.

(Natürlich hat das mit dem Bild nichts zu tun, aber diesen o.g. wirklich zickigen und gemeinen Kommentar entsprechend zu kontern, war legitim)

A.W. geriet nun richtig in Rage und ergänzte: @ ah curl gut jetzt hab ich auch was gelernt. ich hab nur meine ehrliche meinung gesagt, Und ich finde nicht das man dir einen freundschaftsdienst erweißt in dem man das bild überbewertet. Außerdem finde ich es etxrem unfähr anderen Leuten gegebüber die 5 Pubkte für ein wirklich gutes bild bekommen. im übrigen habe ich keine Punkte vergeben!
@ tabi bei allem Respekt aber leute die im Glashaus sitzen sollten nicht mit Steinen scheisen und damit meine ich nicht dich. wenn ihr hier alle Friede , Freude , Eierkuchen spielen wollt dann mach das. Ich werde meine Meinung trotzdem weiter sagen.

(Wie immer in solchen Situationen, die ich mehrfach erlebt habe, stieg mit der Wut – bzw. der Verachtung gegen den Adressat – die Zahl der Schreibfehler. Die Schreibfehler an sich sind nicht schlimm – jeder so, wie er kann -, aber in diesem Fall ist einfach die Gemütslage eindeutig an der Schreibe ablesbar. Und hier auch wieder eine gegen mich gerichtete Spitze. Meine Güte, was hab ich ihr nur getan?)

S.S. bemerkte: na ja hat schon fast den Charakter eines Threats hier ;)
Wenn ich mal so nachlese steht da „S.S. hat dieses Bild mit einer …..“ bewertet, und so seh ich das für mich auch, das Bild und nicht die Einstellerin des Bildes.
Sicher gibt es „Freundschafts-Vouter“ die nach dem Motto „ich geh mit dir ins Bett (oder sonst was)“ werten, andere Werten den Spass-Faktor „endlich dreht jemand mal Momo den Hals um“ (nur exemplarisch und nicht persönlich gemeint)“ und andere werten halt den künstlerischen Ausdruck oder die technische Raffinesse.

(Die Einschränkung, dass das exemplarisch und nicht persönlich gemeint war, macht diese Bemerkung nicht besser. Allein, dass sie annimmt, dass solche wie die von ihr geschilderten Votings möglich sind, spricht Bände und ist ungeheuerlich.)

T.D. ergänzte: A., nix gegen eine Meinung. Aber wie immer macht der Ton die Musik. Und gegen eine sachlich angebrachte Kritik hat doch niemand was. Deswegen muss es nicht Friede Freude Eierkuchen sein. Aber warum muss man sich wegen ein paar Bilderchen das Leben schwer machen? Mit Steinen sch…, das hat was looool, sorry

(Ach Tabi :-) Danke erneut. Du hast hier dafür gesorgt, dass dem Entsetzen über so viel unerträgliche Gemeinheit, das sicher nicht nur in meinem Gesicht, sondern auch in Curls stand, in einen lachenden Ausdruck verwandelte. Ich überlegte an der Stelle, ob ich in einem weiteren Kommentar den Verzehr einer Packung Dulcolax empfehlen sollte)

A.W. hatte – natürlich – das wutentbrannte letzte Wort: stimmt genau der ton macht die musik.. ich hab ausdrücklich gesagt das dich nicht meine aber less dir mal mache kommentare durch die mache so an anderen bilder abgeben..und wenn es sie selbst betrifft schlagen sie dünnhäutig zurück. aber egal.. .. und ich mach mir sicher das leben wegen ein paar bildern sicher nicht schwer.

(Völlig klar, in welche Richtung das wieder zielte. Ich hab andere gefragt, ob ich das falsch sehe. Ich irre nicht.)

Written by momola

29. Januar 2008 at 11:39

Veröffentlicht in Erinnerungen, Querbeet

DAS INTERVIEW mit Antonia Ling – Künstlerin

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Ich war völlig begeistert, als ich die Arbeiten von Antonia das erste Mal sah.

Warum ? Ganz einfach. Second Life ist auf den ersten Blick und in der Hauptsache eine Fun Fun, Schickimicki-Shopping (jawoll, dem geb ich mich auch ausgiebig hin),  Baller-Arena, eine Plattform für’s Ausleben für mich fragwürdiger, sexueller/emotionaler Vorlieben und von Gewalt. Das ist nur ein kleiner Teil der Oberfläche.

Second Life ist aber auch ein interessanter Platz für schön gestaltete Orte die man besuchen kann, auch um Menschen hinter den Tastaturen kennen zu lernen und viel Spaß zu haben.

Und: Second Life ist auch ein Platz für echte Kunst.

Das erste Mal, dass ich Erfahrung mit Kunst in Second Life machen konnte, war in der Zeit, in der ich für Blue Sky arbeitete. Ich komm nicht mehr auf den Namen – es war eine Agentur, die die Werke von Künstlern promotete und vertrieb. Da der Agent natürlich auch kräftig verdienen wollte, waren die Werke sehr teuer. Bilder und Skupturen kaum unter 600 – 700 L$. Die Arbeiten der einzelnen Künstler gingen in der Masse des Angebots, das die Agentur präsentierte, völlig unter und die Art des Vertriebs war auch nicht besonders gelungen. 

Heute morgen betrat ich Antonias Galerie. Hier ist ein Bild:

antonia.jpg

Ein perfekt für die Präsentation von Kunst gestalteter großer Raum. Die Werke stehen ganz im Vordergrund. Farbenfrohe Bilder – auf Real Life basierend – (meist drei, vier, die zusammen gehören, die miteinander korrespondieren und ein Ganzes bilden) und ausdrucksstarke, schöne Skulpturen. Auch eine kleine Kollektion schöner Lampen (Antonia Ling Lights) findet man bei Antonia in der Galerie und auch um die Galerie herum.

Die Galerie und ihre Umgebung ist eine einzige Vernissage, die einen Besuch wirklich lohnt.

Die Skulptur, die ihr vorne rechts und hinten links seht, habe ich mir sofort gekauft. Sie finden ihren Platz auf meinen Inseln auf Kalisto und Marina.

Ich kann euch nur ermuntern und möchte euch einladen, ein paar Prims auf euren Grundstücken für Kunst zu reservieren. Antonias Skulpturen sind Blickfang und Bereicherung für jeden Shop und jedes Zuhause.

Bevor ich wieder zu den Fragen und Antonias Antworten komme, hier noch ein Bild einer der beiden Skulpturen, die ich erstanden habe. Sie heißt „Metallic Wings“ und besteht aus sich drehenden Flügeln:

antonia1.jpg

In der aktuellen Ausgabe des SL-Magazins TOUCH findet ihr übrigens einen Artikel über Antonia’s Virtual Museum of Art. Hier findet ihr ihn: http://www.touch-magazin.de/

Hier der Bericht über meinen zweiten Besuch bei Antonia: https://momola.wordpress.com/2008/03/15/kunst-erneuter-besuch-bei-antonia-ling/

1. Wie lautet dein SL-Name ?

Antonia Ling

2. Wie lautet der Name deines Labels ?

Ein Label ist es nicht direkt, aber meine Galerie hat den Zusatz:

Antonia Ling – RL Pictures – SL Sculptures

Die Bilder die ich in SL präsentiere sind aus dem realen Leben, die Skulpuren hingegen gibt es nur in Second Life

3. Wie lautet die SURL zu deinem Mainstore ?

http://slurl.com/secondlife/Apfelland%20STATE79/171/240/22

4. Wie lang bist du schon bei SL und wann hast du mit dem designen/bauen/fotografieren angefangen ?

Meinen ‚Geburtstag‘ in SL hatte ich am 2. März 2007. Ich hatte in einem Kunstforum von Second Life gelesen und das dort schon einige Künstler/innen ausstellen würden. Dann hörte ich davon, dass auch Galerien aus dem In- und Ausland SL-Dependance eröffnen würden. Da bin ich natürlich sehr neugierig geworden und habe mich kurz entschlossen auf das Abenteuer Second Life eingelassen.

5. Warum malst du oder warum baust Du Skulpturen ?

Das Malen ist im RL mein Ausgleich für eine recht stressige Arbeit, die zum Teil auch kulturelle Dinge berührt. Das ‚Bauen‘ von Skulpturen kann ich mir leider nur im zweiten Leben leisten. Einmal habe ich den Platz nicht, zum anderen wären die Materialien recht teuer – ich bevorzug Edelstahl in Verbindung mit Mamor. Ausserdem kann man in SL unendlich probieren bis es einem gefällt – im RL ist das ungleich schwerer (und teurer).

6. Hast du Vorbilder? Wenn ja, welche ?

Direkte Vorbilder habe ich nicht, aber ich mag viele Künstler die im Bauhaus gearbeitet haben, insbesondere Paul Klee, László Moholy-Nagy, Josef Albers und natürlich Wassily Kandinsky. Daneben noch Joan Miro, Pablo Picasso und auch Friedensreich Hundertwasser. Von allen meinen Lieblingsmalern habe ich schon Bilder im Original sehen dürfen. Erst vor wenigen Wochen war ich ganz dicht mit meiner vorwitzigen Nase an einem unverglasten Bild von Pablo Picasso – da fehlten keine 5 Zentimeter mehr – hihi. Na ja – dann habe ich auch einige andere Künstler kennen- und schätzen gelernt. z.B. KO Götz (Informel) oder Elvira Bach (Junge Wilde).

7. Woher beziehst du deine Ideen ?

Ich sehe sehr viele Bilder, manchmal baut sich daraus ein neues zusammen. Oder man nimmt unbewusst irgendwo Formen und Farben auf. Das halte ich zur Zeit überwiegend in schnellen Skizzen fest. Wann ich das alles einmal malen werde weiss ich noch nicht. Neben mir steht ein Karton mit Skizzen – wenn ich den so betrachte, werde ich es wohl in diesem Leben nicht mehr schaffen, das alles in Bilder umzusetzen.

8. Wie lange brauchst du für die Bilder bis zur Fertigstellung ?

An einem RL-Bild male ich zwischen 5 Minuten und einem Jahr – einige werden wohl nie fertig werden, die liegen hier schon seit Jahren. An einer SL-Skulptur solange, bis sie mir gefällt. Dabei habe ich noch nicht auf die Uhr gesehen.

9.  Welche Pläne hast du für deine SL-Zukunft als Kunstschaffende ?

Weiter die Kunst zu fördern – im Moment steht wieder ein interessantes Projekt an, das newBerlin art festival in Kooperation mit dem Kopenhagener Statens Museum for Kunst. Mal sehen, ob ich mich da auch etwas mit einbringen kann. Ansonsten setze ich mich weiterhin für das VMOA – Virtual Museum of Art – ein.

10. Wo kaufst du am liebsten in SL ein ?

Blaze – die Sachen sind einfach nur gut… Bin ja auch nur Mensch…

Und nun noch ein paar Fragen, damit wir dich persönlich ein bisschen besser kennenlernen:

1. Wer ist dein bester SL-Freund/Freundin und was schätzt du an ihm/ihr am meisten ?

Maryann Holmer – eine treue Seele, immer hilfsbereit und Retterin in allen meinen Problem in Second Life.

Nadege Kyong – eine liebenswerte, durchgeknallte Französin, die ich schon seit meiner ersten Woche in SL kenne.

2. Wenn du einen Ausflug in SL machen würdest, wohin würde dein Weg dich führen und warum gerade dorthin ?

Immer wieder in das Virtual Museum of Art – die Bilder von Gottfried Helnwein faszinieren mich immer wieder. Ich habe hier ein ziemlich dickes Buch über ihn liegen, das sehe ich mir immer wieder an, weil es immer wieder neues zu entdecken gibt.

3. Wer ist dein größter Held im realen Leben und warum ?

Jezt habe ich länger überlegt. Aber einen Helden kann ich weder unter lebenden noch toten Menschen entdecken. Viele Heldentaten sind eigentlich Selbstverständlichkeiten aus der Situation heraus entstanden. Z.B. in einer Notlage wachensen viele Menschen über sich heraus um anderen zu helfen. Später werden sie durch die Medien zu Helden gemacht, obwohl für viele es nichts besonderes war, anderen zu helfen.

4. Wie heißt dein Lieblingsbuch und warum ist es dein Lieblingsbuch ?

Ich bin bekennender Stephen King Fan – und da ist es das Buch ‚es‘, was mir am meisten gefällt. Die Phantasie dieses Menschen ist einfach unglaublich. Auf was für Ideen der Mann kommt…

5. Wenn es eine gute Fee gäbe, die dir drei Wünsche erfüllt – welche Wünsche würdest du äußern ?

Frieden für die Welt – Ehrlichkeit unter den Menschen – und natürlich Gesundheit

Written by momola

26. Januar 2008 at 10:05

Reisen: Ausflug nach Israel – Reaktion II

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Zitat Hansimagnet Boyle:

„Es geht auch aber anders.“

Kleiner Kinotipp:

Die Band von Nebenan (Bikur Ha-Tizmoret)

http://www.thebandsvisit.com

Scheint mir sehr sehenswert zu sein.

Genauso wie Hansi’s Blog. Hier ist das Taxi: http://hansimagnet.blogspot.com/

Written by momola

25. Januar 2008 at 18:01

Veröffentlicht in SL Reisen

Persönliche Anmerkung :-)

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Ich möchte alle Leser (ich freue mich, dass es schon so viele sind) meines Blogs herzlich einladen, Kommentare zu hinterlassen, Fragen zu stellen, Gedanken und Wünsche zu Inhalten zu äußern und selbstverständlich auch zu kritisieren. 

Ich mag nicht nur Monologe halten :-)

Meine E-Mail-Adresse lautet: MiefmupfelWillis@freenet.de

Viele Grüße

Momo

Written by momola

25. Januar 2008 at 09:43

Veröffentlicht in Querbeet

Buchtipp: „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ von Richard David Precht

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„Wer bin ich und wenn ja wie viele?“ von Richard David Precht.

Das Buch wird heute Abend, 22:30 Uhr,  im ZDF in der Sendung Lesen! von Elke Heidenreich vorgestellt.

Preis: € 14,95, zu beziehen beispielsweise bei Amazon.de

„Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte.“ (Richard David Precht) Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie – Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?
Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch „Wer bin ich?“ ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!“

Written by momola

25. Januar 2008 at 08:27

Veröffentlicht in Lesetipp

Reisen: Ausflug nach Israel – Reaktion I

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Als ich heute Morgen – nach einer halb schlaflosen Nacht – beide Beiträge noch einmal las, fiel mir bereits auf, dass ich die beiden Themen Holocaust und den aktuellen Konflikt in Israel zu wenig deutlich voneinander getrennt habe. Ich hatte mir vorgenommen, den Text heute Abend noch einmal zu überarbeiten.

Bei genauer Überlegung jedoch, ist genau das falsch. Es würde den Text, der kurz nach dem Besuch der Israel-Sim und ganz spontan unter den Eindrücken entstand, verfälschen.

Heute hat mich diese – von mir anonymisierte – Reaktion erreicht: 

Shalom Momo, 
 
danke fuer den bewegenden Eintrag in Deinem Blog. Gut geschrieben. 
Und nachdem ich deswegen Dein Profil ein paar mal aufrufen musste, ist es nur fair, dass ich Dir ein paar Zeilen zu Deinem Artikel schreibe. 
 
Ein paar einleitende Worte zu mir, damit Du das Nachfolgende richtig einordnen kannst. ich bin der XXXXXXXX:-), ich lebe seit fast zehn Jahren in Israel, ich bin selbst kein Jude, meine Frau und meine Kinder schon. Genau so wie nahezu jeder meiner Arbeitskollegen und fast alle Menschen, denen ich tagtaeglich begegne – you get the picture. Ich bin, mit ostdeutscher Bildung, weitestgehend ueber den Holocaust informiert und gepraegt von den Eindruecken eines Besuchs in Auschwitz. 
 
Dennoch, um den Konflikt zu verstehen, der hier vor meiner Haustuer ausgetragen wird (letztes Jahr besonders heftig, wenn Du Dich erinnerst), darf ich mich nicht von Schuldgefuehlen leiten lassen. Der Holocaust und der israelisch-palaestinensische Konflikt sollten nicht in Verbindung gebracht werden, besonders um der Sachlichkeit der Diskussion Willen. 
 
Ob Absicht oder nicht, aus Deinem Nachtrag ist nicht zu erkennen, welches Volk die Frau mit dem Plakat vertritt. Das finde ich an dem Bild besonders gut, weil es anregt (hat es zumindest mich, wieder mal), ueber den Irrsinn nachzudenken, dem sich hier ZWEI Seiten gegenseitig aussetzen – und, was am schlimmsten ist, auf dem Ruecken derer austragen, die am wenigsten dafuer koennen – unserer Kinder. 
 
Beste Gruesse, 
der XXXXXX

Written by momola

24. Januar 2008 at 11:56

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Reisen: Ausflug nach Israel – Nachtrag

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Ich war gerade noch einmal dort und sah das:

israel4.jpg

Written by momola

23. Januar 2008 at 21:08

Veröffentlicht in SL Reisen

Reisen: Ausflug nach Israel, Palästinenser zündet Raketen

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Wo fang ich nur an?

Ich stehe noch ganz unter dem Eindruck meines Besuchs der neuen Israel-Sim.

Durch einen Hinweis von Laetitia Koenkamp im SLinfoNewSLetter bin ich auf die neue Sim aufmerksam geworden und hatte mir den Besuch für heute Abend vorgenommen.

Neugierig und gedankenlos machte ich mich auf den Weg. Im luftigen Minikleidchen, dünnem Shirt, Highheels – das, was ich noch vom Vortag an Kleidung trug.

Direkt nach der Landung sah ich verschiedene Hinweistafeln, die den Besucher zu den unterschiedlichen Plätzen führen und entschied mich, zuerst Yad Vashem zu besuchen. 

Ich bin keine Jüdin, habe mich aber schon immer sehr für diesen dunkelsten Teil der deutschen Geschichte – den Holocaust – interessiert. Vor allem dafür, was Deutsche dazu gebracht hat, Täter zu werden sowie für die Geschichte der Opfer. Eins meiner wichtigsten Reiseziele in Zukunft ist der Besuch Israels, der Gedenkstätten dort sowie eine Fahrt nach Dachau.

– Ich oute jetzt, sozusagen als Vorwort,  einen Teil meines realen Lebens. Ein Teil, der mich immer wieder beschäftigt und zutiefst betroffen macht.

In einem Teilbereich meines beruflichen Lebens habe ich immer wieder telefonischen Kontakt mit Bürgern Deutschlands, die sich hinter telefonischer Anonymität verstecken (können) und sich in diesem Schutz  mit einer Vehemenz und verbaler Gewalt dafür aussprechen, dass der Holocaust eine Lüge sei, dass man in Deutschland das Thema Drittes Reich „endlich“ in Ruhe lassen solle (weil es doch keinen interessiere) und dass „damals“ doch alles viel besser war, als heute, ….. und und und. Ich könnte Bücher füllen mit derlei Äußerungen von denen ich euch aber jetzt verschonen möchte. Dieses braune Gedankengut ist in so vielen Köpfen jedweder Altersklasse (noch) so fest verankert, dass es einem die Haare zu Berge stehen lässt. Argumenten oder sachlichen Diskussionen sind diese Zeitgenossen nicht zugänglich. Als ich diesen Teilbereich meiner beruflichen Tätigkeit vor ca. 17, 18 Jahren begann und die ersten Male mit solchen „Menschen“ konfrontiert wurde, war ich völlig fertig, hing weinend am Telefon im Gespräch mit meinem Vater (der nicht zu den Tätern zählt) und fragte ständig nach dem „Warum“. Ich beendete diese freie Tätigkeit nach ein paar Wochen und pausierte ein halbes Jahr, bis ich sie wieder aufnahm.

Es ist heute nicht anders als damals. –

So stand ich also heute vor dem Eingang der Yad Vashem-Gedenkstätte für die im Holocaust getöteten Kinder. An einer Station konnte ich eine Notecard mit einem kurzen, informativen Text und weiterführenden Links ins Internet ziehen.

Der Eingang ist schwarz.

Schwarz mit unzähligen kleinen roten Lichtern. Man fühlt sich, wenn man den Eingang sieht, wie in einen Tunnel gesogen.

Ein merkwürdiges Gefühl beschlich mich. Herzklopfen. Ich schaute an mir herunter und dachte sofort, dass ich so da nicht hinein gehen wollte. Ich überlegte kurz, wählte schnell einen schwarzen Anzug und ging umgezogen auf den Eingang zu.

Zunächst ein Labyrinth mit Gängen. Wände, Boden, Decke schwarz mit diesen roten kleinen Lichtern. Ich hatte Stiefel mit Walksound an, hörte meine Schritte.

Schließlich trat ich in die Halle der toten Kinder ein. Drei Kerzen beleuchten zusätzlich den Raum:

israel1.jpg

Ich möchte nicht zu viel über diesen Raum sagen. Jeder, der möchte und jeder, der sich dafür interessiert, sollte hingehen. Jedes Empfinden dieses Raumes ist persönlich und möglicherweise bei jedem anders.

Schön, wenn man allein dort sein kann wie ich, sich in Ruhe die Bilder anschauen kann.

Wie viele Eltern haben um ihre Kinder geweint? Wie viele Kinder mussten Vater und Mutter vermissen? 

Das Unterwasseraquarium auf der Israel-Sim:

Nicht nur liebevoll angelegte Aquarien kann man von außen betrachten, nein – man kann auch eines betreten, sich auf ein Korallenriff setzen und die Fische beobachten:

israel2.jpg

Ich war bis dahin ganz allein auf der Sim. In Eilat war noch jemand. Ich beachtete ihn nicht weiter, ging weiter nach Tel Aviv. Hm. Und war auch da nicht allein. Der gleiche Avatar ging immer wenige Meter inter mir. Weiter zum Felsendom, den ich zu Fuß umrundete. Auch dort war ich nicht allein.

Schließlich erreichte ich das Tote Meer Ein paar Strandlaken luden dort zum Ausruhen ein. Der Avatar, der mir bis dahin gefolgt war, sprach mich an und fragte in gutem Deutsch, ob mir die Sim gefalle. Wir unterhielten uns und es stellte sich heraus, dass er französischer Jude ist.

Wenige Minuten später betrat ein dritter Avatar – schwarz gekleidet – den Strand, zückte eine palästinensische Flagge, rezzte sechs Raketenbasen vor unserer Nase und schoss Raketen ab, die uns zischend und qualmend minutenlang um die Ohren flogen. Es war gespenstisch und grausam realistisch. Ich war zunächst wie gelähmt und schrie dann diesen Wahnsinnigen im Chat an, er möge das lassen. Er spazierte – ohne Antwort weiter die Flagge schwingend – auf und ab und verschwand kurz darauf.

Mein Gesprächspartner sagte ganz ruhig sinngemäß, dass es solche Leute wohl immer geben werde.

Hier das Foto von der Szene. Der schwarzgekleidete Terrorist war nicht mehr da und es sind nur noch die Raketenbasen zu sehen:

israel3.jpg

Hier geht es nach Second Life-Israel: http://slurl.com/secondlife/Israel/161/137/27

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23. Januar 2008 at 18:40

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Buchtipp: Jim Rakete – 1/8 sec. / Vertraute Fremde

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Jim Rakete…. Jim Rakete….. Woher kenn ich den Namen bloß ?……….

Vielen – mindestens in meiner Altersklasse – wird es so gehen: Den Namen hat man ganz sicher schon mal gelesen, aber man weiß nicht wo man ihn unterbringen soll. Nur ein paar Stichworte bringen einen dann aber auf den richtigen Weg. Stichworte wie Nina Hagen, Schwarzweiß-Fotografie, Nena….. Na, klickt’s auch bei dir?

Ich liebe seine Fotografien von ungeschminkten, „sprechenden“ Gesichtern bekannter und unbekannter Personen unserer Zeit. Seine Fotos sind geprägt von Natürlichkeit und so ausdrucksstark, dass man beim Betrachten glaubt, die fotografierten Personen ließen den Betrachter an sich teilhaben.

Die im Jahr 2007 in „1/8 sec. / Vertraute Fremde“ zusammgentragenen Portraits hat Jim Rakete mit einer alten Plattenkamera geschossen, die viel Handarbeit, natürliches Licht und von den Personen, die er fotografiert hat, viel Geduld erforderten, da die Kamera eine sehr lange Belichtungszeit hat und vergleichsweise langes Stillhalten erforderten. 

ISBN:  978-389-6603647, Verlag Schirmer/Mosel, € 68,–

Written by momola

19. Januar 2008 at 13:42

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Mode: Fashion-No go… – Neulich bei RAC

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nogo.jpgNeulich war ich bei RAC mal eben nach den Neuerscheinungen gucken.

Da tauchte neben mir plötzlich eine Grazie auf, die ich euch nicht vorenthalten möchte und die für mich von oben bis unten ein einziges No go darstellt.

Geschätzte drei Meter Körpergröße, verkrampfte, unnatürliches Posen (ich kenne nur Wenige, die akzeptable Posen in ihrem AO haben) der Körper Partikelherzchen ausspuckend, aufgepumpter Hintern Marke gebärfreudiges Becken, Oberweite wie Katie Price in ihren schlimmsten Zeiten, Blingschmuck und ein Outfit, das meilenweit jenseits von schick ist und das im RL nicht mal ein Ramschladen guten Gewissens anbieten würde.

Dazu ein dunkler Skin mit stahlblauen Augen plus fragwürdigem Make up bunt wie eine siebziger Jahre Blümchentapete und ein Facelight, das wegen des Nasenpiercings (ich hasse Piercings) nicht an der Nase, sondern auf der Brust plaziert wurde. Das Gesicht sah nach einem zweistündigen Aufenthalt unterm Turbobräuner eines x-beliebigen Sonnenstudios aus. Und was, bitte schön, hat die Gute an den Füßen?

Ich hab lang hin geguckt und weiß es bis heute nicht.

Ich frag mich, ob jemand, der sich traut, so in SL rumzurennen, auch im RL ähnliche Maßstäbe an sein Äußeres, bzw. sein Auftreten anlegt und offenbar ohne Sinn für Geschmack und Stil an das Design, das Aussehen seines Avatars bzw. seines RL-Aussehens rangeht.

Ich rede jetzt nicht von Furry oder Nekos – ganz klar -, das ist ne andere Baustelle.

Ob’s ein Newbie war? Mag sein, aber auch Newbies müssen so nicht rumlaufen.

Sorry, aber so ein Aussehen tut den Augen weh und verletzt die Sinne. Das lässt sich auch mit viel Toleranz nicht gut finden.

Written by momola

15. Januar 2008 at 19:09

DAS INTERVIEW mit Sunnivah Jiutai – MAU’s & MEJ’s

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sunni1.jpgSunnivah mit ihrem Label MAU’s & MEJ’s ist für mich die ungewöhnlichste (Hair)stylistin in ganz Second Life.

Völlig abseits der üblichen ( manchmal 08/15 Frisuren) kreiert sie einen ganz eigenen Stil.

Asien, Afrika, Goth, Fantasy sind ihre Schwerpunkte mit wunderschönen Frisuren in kurz und lang, glatt und lockig (kraus, Rasta) mit tollen Lockentexturen. Aber Sunnivah macht nicht nur Frisuren. Auch die Herstellung von Schmuck, Augen, kompletten Outfits und…. jaaa: Fischen hat sie sich in wenigen  Monaten angeeignet und zur Perfektion gebracht. Ganz neu in ihrem Angebot ist der Avatar „Tuska“ inklusive gescripteter Frisur mit Sound, Prim-Augen und Skin. Wieder eine ganz ungewöhnliche Kreation mit typischer Sunnivah-Handschrift.

Im vergangenen Jahr hat sie mit ihrer süßen Tochter eine große Reise nach Japan gemacht, dort viel erlebt und sich für sich selbst und ihre Arbeit Impulse und Inspirationen geholt.

Sunnivah’s Shop-Gesaltung ist stilistisch sehr von ihrem Lieblingsland Japan geprägt. Ein Besuch lohnt sich.

Auch MAU’s & MEJ’s hat seinen eigenen Thread (nur lesbar für angemeldete Community-Mitglieder) auf SLinfo. Darüber hinaus noch ein Blog für alle Informationen rund um das Label.

Nachfolgend – vor den Fragen und und Sunnivah’s ausführlichen Antworten zwei Fotos. Links trage ich das Komplett-Outfit „Autumn Fairy“. Ich habe das Foto wegen der wunderschönen Herbstfarben des Outfits bearbeitet um das Leuchten zu unterstreichen. Rechts seht ihr die Frisur Allegra. Ich liebe an ihr besonders den Schmuck am Ansatz des Pferdeschwanzes und den schönen schwungvollen Fall der Locken.

sunni.jpg sunni2.jpg

1. Wie lautet dein SL-Name ?

Sunnivah Jiutai

2. Wie lautet der Name deines Labels ?

MAU’s & MEJ’s

3. Wie lautet die SURL zu deinem Mainstore ?

http://slurl.com/secondlife/Dibacco/131/166/111

4. Wie lang bist du schon bei SL und wann hast du mit dem designen ?

Seit dem 8.12.2006 dabei und angefangen zu bauen habe ich – soweit ich mich erinnern kann – nach ein paar Wochen. Nur um es mal auszuprobieren.

5. Warum designst du Kleidung/designst du Frisuren ?

Angefangen mit zum Verkauf gedachten Objekten, habe ich mit Waffen. einfach weil ich das nicht anders kannte,  da ich aus der Fantasy MMORPG Ecke komme. Das viele Metall wurde mir aber bald zu einseitig und ich hatte das Bedürfniss nach etwas “ weichem, flauschigen“ :D Ausserdem machte mir der Umgang mit den Flexioptionen Spass und da blieb bei Schwertern nicht viel Spielraum.

6. Hast du Vorbilder? Wenn ja, welche ?

Als Vorbild würde icham ehesten Taliah Talamasca ( Wardrobe Trunk)  sehen, einfach weil sie nie aufgibt bevor ihre Sachen wirklich perfekt sind, sie eine sehr nette Person die mich von Anfang an unterstützt hat und man fühlt, dass  bei ihr das Geld nicht an erster Stelle steht.

Von den Haardesignern gefallen mir die Sachen von Leetah Moxie (Curl Up and Dye Salon) sehr gut, da sie einfach vom sonstigen Einheitsbrei, der in Sachen Haare bei SL vorherrscht, abweichen.
Bei den Kleidern finde ich die Designs von June Dion ( Bare Rose Tokyo) beeindruckend, da sie anscheinend eine unerschöpfliche Fantasie hat.
Trotzdem sehe ich die 2 nicht als Vorbild, ich finde deren Sachen einfach gut.

7. Woher beziehst du deine Ideen ?

Von überall. Inzwischen kann ich keinen Film mehr schauen, oder kein Magazin mehr lesen, ohne dass ich die gezeigten Personen erstmal oberhalb der Stirn betrachte und die Frisur nach ihrer Umsetzbarkeit in SL checke. :D

8. Wie lange brauchst du für die Herstellung eines Outfits/einer Frisur von der Idee bis zur Fertigstellung ?

Manchmal Stunden, manchmal Wochen.

9.  Welche Pläne hast du für deine SL-Zukunft als Designerin ?

Gar keine. Ich mache das hier solange ich Spass daran habe, meine Spielzeit einigermassen im Griff habe und ich kein Geld von aussen ins Spiel reinbringen/ investieren muss.

10. Wo kaufst du am liebsten in SL ein  (- wenn es nicht deine eigenen Kreationen sind) ? :-)

Kleider, ganz klar bei Bare Rose, einfach weil ich für fast jedes Foto ein neues Outfit brauche und nicht bereit bin mehr dafür zu bezahlen. Da bin ich schrecklich knauserig.
Eine Schwäche die ich allerdings habe und für die ich immer wieder zuviel ausgebe sind Skins. Da gibt es bei mir aber keinen Lieblingsdesigner, die kauf ich kreuz und quer, allerdings habe ich mir  ein Limit gesetzt was den Maximalpreis betrifft. Ich kaufe keinen Skin der teurer als 1500 L$ ist.

Und nun noch ein paar Fragen, damit wir dich persönlich ein bisschen besser kennenlernen:

1. Wer ist dein bester SL-Freund/Freundin und was schätzt du an ihm/ihr am meisten ?

Meine beste SL-Freundin ist gleichzeitig meine beste RL-Freundin und meine Geschäftspartnerin hier in SL. Ich bin Mau und sie ist Mej (Mej Shojo). Unsere Namen kommen von einem MMORPG das wir vorher zusammen gespielt haben.
Am meisten schätze ich an ihr, dass sie das alles hier nicht so ernst nimmt und auch mir dadurch immer wieder bewusst wird, das ich nicht wirklich jeden Tag in meinen Laden rennen muss.

2. Wenn du einen Ausflug in SL machen würdest, wohin würde dein Weg dich führen und warum gerade dorthin ?

Keine Ahnung, ich bin schon lange hier und habe schon einiges gesehen. Eine gute Sim muss sich vorallem durch ein fantasievolles Design vom Rest abheben und die Gebäude müssen gut gebaut sein.

3. Wer ist dein größter Held im realen Leben und warum ?

Die ganz normalen Menschen unter uns, die Zivilocourage besitzen und sich für andere einsetzen oder helfend zur Seite stehen ohne aus Eigeninteresse zu handeln.

4. Wie heißt dein Lieblingsbuch und warum ist es dein Lieblingsbuch ?

Boah..das ist schwer, ich lese seit meiner Kindheit sehr sehr viel. Es ist mir unmöglich aus dieser Masse an gelesenen Büchern ein Lieblingsbuch zu nennen.
Ein Buch, das mich so sehr berührt hat, dass ich es  wütend von mir geschleudert habe und in Tränen ausgebrochen bin, war “ Der Gott der kleinen Dinge“ von  Arundathi Roi.
Sowas  gelingt nur sehr wenigen Büchern, aber ich würde es trotzdem nicht als mein Lieblingsbuch bezeichnen.

5. Wenn es eine gute Fee gäbe, die dir drei Wünsche erfüllt – welche Wünsche würdest du äußern ?

Das die Menschen alle Lebewesen auf dieser Welt mit Respekt und Mitgefühl behandeln würden. Das würde mir schon genügen.
Ok, das stimmt nicht ganz, aber die andern zwei Wünsche braucht ihr gar nicht zu kennen. :P

Written by momola

12. Januar 2008 at 14:37

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Buchtipp: „Design und Programmierung in Second Life“ von Per Hiller

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 Buchtipp: „Design und Programmierung in Second Life“ von Per Hiller.

Leonie Panacek hat mich drauf gebracht (Danke Leonie!).

Per Hiller: Design und Programmierung in Second Life 

Ein Buch für alle, die das Bauen und Scripten in Second Life lernen wollen. Zu beziehen beispielsweise bei Amazon.

Gerade ist das Buch angekommen. Ich hatte es als reudziertes Mängelexemplar bei Amazon bestellt. Es ist absolut einwandfrei.

Witzig: In dem Buch fand ich kleines Kärtchen auf dem handgeschrieben steht: „Mein Liebster, ich wünsche dir frohe Weihnachten und hoffe, dir gefallen die paar Kleinigkeiten. Deine Zweitfrau Jutta“

Jetzt denke ich die ganze Zeit darüber nach, wer wohl der Beschenkte war und die, die das Buch geschenkt hat.

Da fällt mir grade ein: Was war wohl der Grund dafür, dass das Buch mit diesem Kärtchen zurückgeschickt wurde? Warum hat Jutta sich für dieses Buch entschieden? Hatten die beiden Zoff deswegen, weil er es, als sie unterm Tannenbaum standen, plötzlich nicht mehr wollte? Hat Jutta nur vergessen, das Kärtchen rauszunehmen oder hat sie es aus Trotz drin gelassen? Ist den Beiden die „Erstfrau“ auf die Schliche gekommen? Wenn ja, warum? :-))) Fragen über Fragen die nie beantwortet werden…..

Ich lass‘ das Kärtchen auf jeden Fall im Buch :-)

Written by momola

10. Januar 2008 at 10:14

Veröffentlicht in Lesetipp

Mode: Leder-Outfit von House of Nyla

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nyla.jpg

Das Outfit, das ich euch hier zeige, sieht auf den ersten Blick aus, als hätte ich es beim Streichen meiner Wohnung angezogen :-)

Es kommt aus dem Hause House of Nyla, heißt „Patent pressed flower leather buckle dress“ und kostet L$ 1.500. Blümchen konnte ich beim besten Willen nicht feststellen, aber lauter bunte kleine Farbkleckse auf der Leder-Textur. Es ist wie alles aus aus den Händen von Nyla Cheeky von ausgesucht hoher Qualität. Warum ist das so? Bei Nyla treffen sich Real life und Second life auf fantastische Weise: Real life-Haute Couture und/oder Prét á porter werden auf Second life übertragen. Das ist – noch – mehr als selten in SL. Offenbar ist darin auch die Erklärung für den horrenden Preis zu suchen …. Seufz…..:-)

Nyla bietet auch das passende Paar Stiefel an: „Patent pressed flower boots“ zum Preis von  750 L$.

Viele Informationen über „House of Nyla“ findet ihr auf der Homepage. Siehe rechts in der Leiste.

Die Frisur ist heute von Sirena Hair & Fashion. Es ist eine Hochsteck-Frisur namens „Josephine“, Farbe blonde, Preis  195 L$. Im Paket sind drei verschiedene Größen:  S, M und L in je vier verschiedenen Blondtönen sowie je Größe ein passender Hairpin.

Written by momola

9. Januar 2008 at 22:35

Veröffentlicht in SL Mode

Mode: Hommage an Mondrian

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mondrian.jpgIst das nicht toll?

Eine perfekte Second Life-Hommage an den großen Maler Piet Mondrian. Das Kleid heißt „Falling for Piet Mondrian“, ist vom Label Marlys (Store leider geschlossen). Dazu trage ich von ETD „Vivian blonde“. Natürlich beim Sale gekauft für magere 25 L$. Für diese Frisur gibt es einen ganz pfiffigen Haarschmuck bei einem Designer, der sich auf Haarschmuck und Schmuck spezialisiert hat: Eolande. Es sind die „Pearl Drop Dangles gunmetal“, speziell für die Frisur „Vivan“ von ETD hergestellt. Preis: 50 L$. Es gibt die Dangles in verschiedenen Metallen – passend zu verschiedenen Haarfarben. Bei Eolande gibt es passende Accessoires für viele Frisuren. Ein Besuch lohnt sich also.

Bei solchen Kleidern empfehle ich sehr sparsam mit Schmuck zu sein und völlig auf Bling zu verzichten um das klassische Understatement, den puren Schick nicht zu beeinträchtigen.

Zum Kleid passen wieder am Besten von Enkythings „Talyn red“, Preis: 300 L$.

Written by momola

8. Januar 2008 at 17:58

Veröffentlicht in SL Mode, SL Schmuck, SL Schuhe

SL-kritischer Beitrag im WDR-Fernsehen

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Ich versteh die meisten Poster auf SLinfo in diesem Thread nicht, die zuerst den Fernsehsender WDR für diesen Beitrag kritisieren, aber nicht hinschauen, warum es in erster Linie dazu kommen konnte, dass eine 13jährigen in Second Life als Prostituierte arbeiten konnte.

Nicht Second Life allein hat durch die nicht vorhandene Altersverifizierung versagt: Die Eltern des Mädchens sind es in vorderster Front.

Als Mutter und Vater habe ich mich gefälligst dafür  zu interessieren was mein Kind tut und habe es nicht sich selbst zu überlassen.

Das Grundübel ist, dass man in Deutschland für alles eine Bescheinigung oder einen Befähigungsnachweis braucht. Für’s Eltern sein nicht, dabei ist es da am wichtigsten und die wenigsten Eltern würden einen solchen Befähigungsnachweis erhalten, wenn es ihn denn gäbe. 

Edit 10.Januar 2008: Der o.g. Thread läuft nun seit Ausstrahlung des Beitrags und es wird heiß darin diskutiert.

Ganz beachtlich finde ich, dass sich der Journalist des WDR, Tim van Beveren, der den Beitrag gefertigt hat, der Diskussion nicht nur gestellt, sondern sie mitgestaltet hat. Das war auf Grund der hochkochenden Emotionen – die dann überschwappten zur Qualität des Fernsehens – nicht immer leicht.

Und schon gar nicht war und ist es eine Selbstverständlichkeit, dass er sich gemeldet und mitdiskutiert hat.

Respekt.

Written by momola

8. Januar 2008 at 09:31

Veröffentlicht in Querbeet

Feintuning zuhause

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Seit Tagen überlegen wir, ob wir nach Weihnachten statt der Lichterkettenbäume wieder die Palmen, die ja furchtbar viel Prims kosten, setzen oder ob es auch für eine Tropeninsel eine Alternative gibt. Es gibt eigentlich keine, aber…..

Arton und ich hatten letzte Woche in einem Shop wunderschöne Bäume, komplett aus Sculpties gefertigt, gesehen und gestern Abend haben wir uns zwei dieser Bäume geleistet, deren Kosten zwar ein Riesenloch ins Budget reißen, aber unnachahmlich schön sind. Wieder ein Platz auf unserer Insel, an dem wir uns sicher oft aufhalten werden.

So schaut’s aus:

baeume.png

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6. Januar 2008 at 11:19

Veröffentlicht in Erinnerungen

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Reisen: Ski fahren

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Arton und ich hatten Lust Ski zu fahren und haben zwei Winter-Sims besucht: 

Alpine executive center : http://slurl.com/secondlife/MeetingSupport/105/22/21

Der Landepunkt liegt direkt an einer Eisenbahnlinie mit Dampfllok :-)

Auf der Sim bekommt man auch Skier, aber Achtung: Die billigsten für 50 L$ haben eine Skating-Animation. Das sieht manchmal etwas merkwürdig aus, aber lustig ist es auf jeden Fall.

Ganz besonders gut hat es uns hier gefallen:

Weather Island: http://slurl.com/secondlife/Weather/114/16/26

Die Sims werden offenbar von wetter.com betrieben. Auf 5 Sims findet man die verschiedensten Wetter-Konditionen und kann dort unterschiedliche Sportarten betreiben – nicht nur Ski fahren.

Die Freebie-Ski-Ausrüstung, die man dort bekommen kann, ist sehr detailgetreu gearbeitet. Skistöcke, Stiefel und Skier sind dabei. Auf dem ersten Bild unten ist sie gut zu erkennen.

skifahren.jpgskiausflug2.jpgskiausflug1.jpgskiausflug.jpg

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5. Januar 2008 at 07:27

Veröffentlicht in SL Reisen

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Second Life – Ein paar (unsortierte) Gedanken

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Es ist schon erstaunlich, mit welch negativ gepolter Ernsthaftigkeit mit einer breiten Range von Geltungssucht, dem sich Bewegen in einem anderen, als dem Real Life-Geschlecht, bis hin zum Ausfechten von hanebüchenen Zickenkriegen,  manche Zeitgenossen an das SPIEL Second Life herangehen.

SL ist ein Spiel mit fantastischen Möglichkeiten es zu spielen – solange man den Bezug zur Realität und den (augenzwinkernden) Humor nicht verliert.

Ich könnte in SL niemals andere Wertvorstellungen und Prinzipien „leben“, als ich es im realen Leben tue.

Warum ich Second Life spiele?

Ich liebe die Ausflüge zu schönen Sims ganz besonders, mag es, in SL Kunst und Kultur zu entdecken, lerne – dank Arton – langsam, mich mit dem Bauen zu befassen, liebe es, das „eigene“ Land zu gestalten, freue mich, interessante Menschen kennen zu lernen und mich mit ihnen auszutauschen und tobe mich liebend gern auf weiblichem Terrain aus: Shoppen und mich (meinen Avatar) wie früher mit der Lieblingspuppe als Kind, an- und umzuziehen.

Bei all dem bleibe ich aber Momo – die, die ich immer war. Ich will niemand anderes sein: Weder ein Furry, noch ein Mann, auch keine Kriegerin, keine Amazone, keine Herrin, keine Sklavin. Ich bin sehr glücklich mit dem was und wie ich bin (stelle mich aber immer in Frage) und brauche kein Terrain um Anderssein auszuprobieren.

Klar, das macht mir in SL auch manchmal Probleme. Bei allem, was mit der Gefühlswelt zu tun hat (die in SL auch eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt), fällt es mir hin und wieder schwer, auf dem Boden zu bleiben und nicht zu viel von denen, mit denen ich umgehe, zu verlangen.

Manchmal frag ich mich, wo meine eigene Grenze zur SL-Spielsucht ist und wann es Sinn macht, eine längere Pause zu machen.

Written by momola

2. Januar 2008 at 12:07

Veröffentlicht in Querbeet, Second Life

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Warum ein Blog?

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Ich wurde gerade gefragt, warum ich meine Fotos aus SLinfo entfernt habe. Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich habe festgestellt, dass von einer ganzen Gruppe von Nutzern dieses Forums das Veröffentlichen von Fotos mit einem hohen Maß an „Zeigefreudigkeit“ in eine Art Selbstdarstellungswut ausgeartet ist, in der man das Bewerten und Kommentieren von Fotos auch für das Austragen persönlicher Fehden missbraucht. Ich selbst habe bei mir bemerkt, dass ich immer mehr in Gefahr gerate, mich genauso zu verhalten.

Da ich aber immer noch – und Gott sei Dank – eine persönliche Distanz zur Nutzung dieses Forums besitze, habe ich mich entschlossen, alle persönlichen Fotos daraus zu entfernen und mich auf das zu besinnen, was SLinfo sein kann und was sein eigentlicher Sinn ist: Eine Plattform für den Austausch von Informationen, um etwas zu lernen und der Austausch mit Nutzern, die man kennengelernt hat und aus verschiedenen Gründen schätzt.

Darüberhinaus werde ich immer mal wieder gefragt, wo ich eine Klamotte gekauft habe. Also dachte ich mir, dass ich in einem Blog am Besten zeigen kann, wo ich in SL gern einkaufe und warum.

Mein Blog soll kein Blog sein, in dem ich mich detailliert und (semi)-professionell mit SL-Mode befasse. Dafür gibt es bereits einen sehr guten Blog GermanSLstyle. Es ist auch keins für professionelle Fotografie oder eins für aufwendige photoshopbearbeitete Bilder. Es ist einfach eine Sammlung von in erster Linie Erinnerungen an das, was ich in SL erlebe und erlebt habe, verbunden mit ein paar Modetipps und Schnappschüssen.

Vielleicht auch ein paar „Geschichten“, Gedanken und Fotos aus dem realen Leben.

Written by momola

1. Januar 2008 at 10:32

Veröffentlicht in Querbeet, Second Life