01.11.09, 05:59 Uhr
Tschüss Alter, du hast deine Sache immer gut gemacht. Willkommen neuer Medienbürger. Wir haben dir das Laufen beigebracht und sind stolz auf dich. Du wirst deinen Weg unbeirrbar gehen. Wir werden sehn.
10:10.09
http://www.flickr.com/photos/curl_swindlehurst/3997942634
23.09.09
Wir sind alle ganz aufgeregt:
http://www.dwdl.de/story/22705/alle_infos_zu_zdfneo_neue_serien_shows_und_dokus/page_0.html
21.09.09
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,7898235,00.html
10.09.09
Endlich. Es ist da.
„Sumo“
Vor Wochen hab ich es vorbestellt und heute hats der Postbote endlich gebracht. Ich habs mir ins Büro schicken lassen und das Paket ganz aufgeregt aufgemacht. Meine Güte, ist der Schinken schwer – ich schätze mal locker 10 kg. Meine Arme wurden länger, bis ich es im Auto hatte. Toll ist, dass er separat in eine Art Koffer aus Pappe mit Tragegriff eingepackt ist. Ich glaub, ich lass es drin, damit sich die Seiten durch die Lichteinstrahlung nicht verfärben.
„Sumo“ ist die bezahlbare Neuauflage des Bildbands mit einem Querschnitt der bedeutendsten Fotos von Helmut Newton.
Ich habe meine Liebe für Foto-Bildbände entdeckt. Neulich habe ich mir schon einen von Annie Leibovitz geleistet.
SL gibt einem ja tolle Möglichkeiten – ich will am Wochenende mal versuchen, ein Foto in Newton-Art in SL nachzustellen und in PS zu bearbeiten. Mal schauen, ob mir das ein bisschen gelingt.
http://www.taschen.com/pages/en/catalogue/photography/all/02601/facts.helmut_newtons_sumo.htm
23.08.09
Ohrwurm of my day
Mein heutiger Ohrwum wird manchen von euch sicher vermuten lassen, dass ich einen Sonnenstich habe oder ganz einfach völlig durchgedreht bin :) Macht nüscht.
Die, die das gottergeben hinnehmen, bekommen jetzt eine kleine Geschichte zu lesen :)
Ich bin mit klassischer Musik aufgewachsen. Klassische Musik des Barock hat in unserer Familie – vor allem bei meinem Vater – immer eine große Rolle gespielt und sie spielt sie auch heute noch. Als ich noch ein Kind war, machte mein Vater sonntags oft den DJ der Familie, legte ein paar seiner Platten auf und erklärte in epischer Breite die Sinfonie, breitete vor meinen Schwestern und mir Facts zum Komponist und zu der Zeit, in der er lebte aus sowie zu den Orchtestern und Solisten. Ich liebte das. Wirklich. Es war immer so eine friedliche, gemütliche Stimmung. Noch heute verbinde ich mit bestimmten klassischen Werken, wenn ich sie höre und wenn es welche sind, die früher sonntags aus dem Wohnzimmer klangen, bestimmte Bücher, die ich beim Mithören als Kind gelesen habe.
Die Last Night of the Proms ist das letzte Konzert einer Reihe von Konzerten, die in jedem Sommer an verschiedenen Veranstaltungsorten in London gespielt werden. Sie findet immer in der Royal Albert Hall statt und wird von den dritten Programmen der ARD gesendet. Ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, überträgt der NDR live und die anderen Sender wiederholen.
Die Atmosphäre bei diesem letzten Konzert ist einfach einmalg. Fröhlich, frech, laut, nichts für die steifen Puristen unter den Liebhabern klassischer Musik, aber etwas für die offenen Freunde klassischer Musik und für all die, die diese Musik feiern können und wollen.
Jedes dieser Last Night-Konzerte folgt teilweise ganz bestimmen Riten und enthält zum Großteil immer die gleichen Stücke, die gespielt werden.
Leider ist es nicht so einfach, eine Karte für dieses letzte Konzert zu bekommen. Ich hab es schon versucht, selbst mit Beziehungen war da nichts zu machen. Die Regel, um an eine Karte zu kommen, besagt, dass man mindestens sechs der vorhergehenden „normalen“ Promenandenkonzerte besucht haben muss, um eine Karte für das letzte Konzert bekommen zu können. Aussichtslos also. Es wird mein unerfüllbarer Traum bleiben, da mal dabei sein zu können.
Ich freue mich aber jedes Jahr auf die Übertragung im TV.
Edit 24.08.09: Die Übertragung ist dieses Jahr am 12.09.09 im NDR um 22:15 Uhr, Dauer 90 Minuten. Die BBC-Fassung wird am 13.09.09 um 01.05 Uhr im NDR gesendet, Dauer: 135 Minuten.
Pressetext: „Wie in jedem Jahr geht auch die 115. Saison der Henry Wood Promenaden Konzerte in London mit der spektakulären „Last Night“ zu Ende. Das NDR Fernsehen überträgt das Ereignis live - es kommentiert Rolf Seelmann-Eggebert. Es spielt das BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von David Robertson. In diesem Jahr wirken mit: Sarah Connolly (Mezzosopran), Alison Balsom (Trompete), BBC Singers und BBC Symphony Chorus.
Zu den Höhepunkten des Konzerts zählen Georg Friedrich Händel, „Music for the Royal Fireworks“; Thomas Arne „Rule, Britannia!“; Edward Elgar „Pomp and Circumstance, Marsch Nr. 1, D-dur“ – „Land of Hope and Glory“; C. H. Parry / E. Elgar „Jerusalem“; Henry Wood „The National Anthem“ (englische Nationalhymne); Trad. (schottische Volksweise) „Auld Lang Syne“.“
Auf YouTube sind jede Menge Videos aus älteren Last Night of the Proms-Aufzeichungen zu finden.
24.07.09
Fünf Tage Krankenhaus liegen hinter, noch fünf liegen vor mir. Das erste Mal in meinem Leben. Was ich in den letzten fünf Tagen an Menschenstudien betreiben konnte, beschäftigt mich.
Am Wichtigsten jedoch ist mir die Erkenntnis, wie gut es mir geht und wie unwichtig eigentlich der Anlass meines Aufenthalts dort ist.
Einige Begebenheiten werde ich nicht vergessen.
Heute saß ich, wie jeden Tag, im Café, das sich auf dem Unigelände vor der Klinik befindet. Ein paar Tische, bequeme Stühle, herrlich draußen in der Sonne zu sitzen. Viele Kranke und deren Besucher. Sehr kranke Menschen, die ihren fahrbaren Ständer dabei hatten, an denen Beutel mit Flüssigkeiten hingen, die ihnen mal mehr, mal weniger schnell in die Venen lief. An manchen Ständern bis zu drei Flaschen und ganz sicher manche Flasche voller Gift, um Krebszellen den Garaus zu machen. Fahle Gesichter, haarlose Köpfe. Viele fröhlich, lachend voller Lebensmut. Manche mit angstvollem Gesichtsausdruck.
An einem der Tische saß eine Gruppe von sechs, sieben Medizinstudenten und -studentinnen. Sie lernten und blätterten in Büchern und Papieren. Zwischendurch tauschten sie sich über das aus, was sie beschäftigte, sie kicherten, lachten, aßen und tranken etwas.
Direkt neben dem Tisch, an dem sie saßen, saß eine Frau. Schätzungsweise Ende dreißig. Plötzlich sah ich, wie von der Straße gegenüber ein etwa 12-13jähriges Mädchen schluchzend auf den Tisch zulief, an dem die Frau allein saß. Sie fiel ihr weinend in die Arme, der ganze Körper wurde geschüttelt von Schmerz und Traurigkeit. Die Frau sprach leise auf das Kind ein, es nickte und deutete dann immer wieder auf ein Fenster der gegenüberliegenden Klinik. Die Kleine hörte und hörte nicht auf leise zu weinen. Ihre Verzweiflung war deutlich zu sehen. Die Studenten mussten das bemerkt haben. Zwei der Stühle berührten sich mit denen, auf denen die Frau und das Mädchen saßen. Die Köpfe der Studenten senkten sich noch tiefer über die Bücher und die Papiere, ihr Lachen wurde noch lauter.
Keiner hat sich nur ein einziges Mal umgedreht.
Ich hätte ihnen der Reihe nach eine runterhauen können, sie am liebsten angeschrien und gefragt, ob sie ihre Mitmenschlichkeit mit der Zusage des Studienplatzes das Klo runtergespült haben.
Ich stand auf, ging zu der Frau und dem Mädchen und fragte, ob ich etwas für die Beiden tun oder ihnen etwas bringen kann. Die Frau bedankte sich lächelnd und sagte, sie brauche nichts. Die Kleine schaute kurz auf, sagte nichts.
Ich ging anschließend wieder in meine Klinik zurück.
18.07.09
Fremdschämen. Zum Fremdschämen.
Ich ertrag dieses Gestammel einfach nicht. Sowas ist beschämend für die gesamte deutsche Community und beschämend für jeden Designer. Schreibfehler passieren. Auch mir. Aber Schreibfehler am laufenden Band in jedem Satz und immer wieder in, jedem Beitrag gebetsmühlenartig wiederkehrend gleiche und platte Phrasen. Als ob der eigene Wortschatz die Zahl 50 nicht zu übersteigen vermag. Warum kann Mancher einfach nicht die Finger von etwas lassen, das nur dazu geeignet ist, sich selbst immer wieder öffentlich – zumindest bei denen, die in der Lage sind, ihr Hirn zu benutzen – ins Abseits zu katapultieren?
Es gibt so tolle Sachen, die man machen kann ohne schreiben oder Bilder machen zu müssen. Für die gibt es ganz sicher dann Anerkennung und Wertschätzung.
Dafür ganz sicher nicht.
So. Jetzt gehts besser. Das musste raus.
09.07.09
Gestern hatte ich unfassbare 3.340 Zugriffe auf den Blog.
2.600 davon wa18.07.09ren auf die beiden Michael Jackson-Einträge. Davon wiederum über 1.900 auf den Eintrag mit den Videos.
19.06.09
Nur ganz wenige Menschen haben die Gelegenheit, einmal in ihrem Leben einen wirklichen Schatz zu finden. Ich spreche jetzt nicht vom menschlichen Schatz – wie schwer der zu finden ist, weiß jeder. Noch schwerer ist es, ihn zu behalten :-)
Nein, ich meine einen richtigen Schatz, eine Schatztruhe.
Ich habe seit gestern einen solche Schatztruhe. Sie ist etwa 150 Jahre alt, aus schwarzem Holz mit einem schweren geschmiedeten Schloss und wurde das letzte Mal vor ca. 50 Jahren geöffnet. Dass es sie gibt, wusste ich. Sie stand im Keller des Hauses, in dem meine Tante 45 Jahre wohnte. Verborgen von anderen Sachen, die man so im Keller hortet. Unbeachtet von jedem, der über sie Bescheid wusste. Es war einfach nicht wichtig, sich näher drum zu kümmern. Niemand, der sie kannte, (mein Vater, meine Mutter) wusste, was sich in ihr befindet. Und irgendwann geriet sie in Vergessenheit.
Ich vermutete immer, dass sich Schiffspapiere, Karten und Bücher darin befinden, denn mein Großvater ist eine Zeit lang als Kapitän zur See gefahren.
Im letzten Jahr zog meine Tante in eine Seniorenresidenz und beim Ausräumen des Kellers begegnete uns die Kiste, die natürlich auch ihren Umzug antrat. Wir suchten damals den Schlüssel zu dem Schloss – keine Chance, er war unauffindbar und blieb verschwunden. Also wurde die schwere Kiste erst einmal in der neuen Wohnung geparkt – in einer Ecke – und diente da als Abstellfläche für einen Keramikpott.
Letzte Woche ließ meine Tante einen Schlüsseldienst kommen. Mit einem Dietrich wurde das Schloss geöffnet.
Als ich gestern zu meiner Tante kam, stand die Kiste auf einem Stuhl. Nach einem ersten ausgiebigen Schwatz sagte sie zu mir „Schau, da ist die Kiste. Guck mal rein.“
Ich ging zum Stuhl und es war ein ganz merkwürdiges Gefühl, dass nun der Moment da war, diese geheimnisvolle Kiste, die so viele Jahre verschlossen und unbeachtet war, zu öffnen und zu erfahren, was sie eisern verborgen hatte.
Ich fragte meine Tante, seit wann sie sie eigentlich hat. Sie sagte, dass sie es nicht mehr genau wisse. Sie hätte es völlig vergessen, vermute aber, dass sie irgend jemand aus der Verwandtschaft vor 40-45 Jahren aus der ehemaligen DDR, wo sie und mein Vater geboren wurden, mitgebracht hat, als er bei ihr zu Besuch war. Sie gehörte ihrem Großvater, also meinem Urgroßvater. Mehr wisse sie nicht.
Ich traute mich zunächst nicht, den neu angefertigten Schlüssel im Schloss zu drehen. Es war ein unheimlich spannender Augenblick und gleichzeitig freute ich mich darauf, durch Papiere, die ich darin vermutete, wieder etwas über unsere Familengeschichte zu erfahren.
Ich hob den Deckel und ein ganz eigenartiger, leicht modriger, aber nicht unangenehmer Geruch schlug mir entgegen.
Die schwarze Holzkiste war ganz mit rosafarbener Seide ausgeschlagen. In der Innenseite des Deckes war das Wappen eines Juweliers und ein Schriftzug, dass er Hoflieferant in Magdeburg eines anhaltinischen Fürstenhauses war.
Es befanden sich drei Etagen aus Holz in der Kiste, auch in rosafarbene Seide eingeschlagen und mit Abtrennungen für die einzelnen Teile eines achtzehnteiligen, vollständigen silbernen Bestecks. Das Besteck ist einfach wunderwunderschön. Handgeschmiedet mit wunderschönen Ziselierungen an den Griffen. Solche Arbeiten in solcher Qualität gibt es heute definitiv nicht mehr.
Ich durfte die Kiste mit nach Hause nehmen. Sie ist ein ganz besonderer Familienschatz und ich bin sehr froh und stolz darauf, ihn bei mir zu haben zu dürfen.
19.06.09
Ich hab meinen zweitägigen Trip heute abbrechen müssen und bin nach Hause zurückgefahren.
Für die Fahrt hatte ich mir gestern Abend noch eine CD mit Musik zusammegestellt und das war dabei. Eins der traurigsten Liebeslieder, die es gibt:
I heard you went to France
Did you walk along the Seine?
Watch lovers hand in hand
Did you softly call my name
When you sat on a bench
After Tuileries
Remembered I spoke French
Did you have an ache for me?
When the river of regret rushes past your door
Will you give me just a thought and wish you loved me more?
Well forgive me if I dream, hold on to memories
But sometimes what might have been washes over me
Then in some dark cafe
Did you drink a glass of wine
The colour of my lips
After kissing you all night
My hair was such a mess
By the time the morning came
You held it off my neck
Said you liked it best that way
When the river of lost tears freezes at your door
Will you skate across your tears just to touch my face once more
Well forgive me…
What might have have been if she hadn’t caught your eye
Would I be the one you never leave, would grow old bye your side
Well forgive me…
Washes over me
I heard you went to France
15.06.09
Da besucht man nichts ahnend einen Shop, betrachtet das Angebot, geht anschließend vor die Tür, hört plötzlich bekannte Laute, die wie ein Rufen klingen, traut seinen Augen nicht und kriegt sowas wie Muttergefühle, die von einem Heulflash gekrönt werden, der sich gewaschen hat.
Die beiden von vielen haben ein schönes Zuhause gefunden und werden regelmäßig mit frischen Fischen gefüttert :-)
05.06.09
Ich liege grade in den letzten Zügen im Büro. Der letzte Arbeitstag und dann 14 Tage Urlaub. Mann, was hab ich den nötig. Schreibtisch ist (bis über den üblichen „Friedhof“) blank, noch ein wenig Blabla mit den Kollegen und dann qualmender Socken weg hier.
05.06.09
Süchtigmacher für den Sommer: Green Tea Scent Spray von Elizabeth Arden
12.05.2009
Vorbemerkung: Ich habe einen Hauptjob und einen Nebenjob.
In meinem Nebenjob habe ich telefonischen Kontakt zu Menschen, die – neben dem eigentlichen Anlass ihres Anrufs hinaus – im Schutz der Anonymität oft auch etwas über die politischen Haltungen und Denkweisen preis geben.
Das, was ich da erlebe, ist oft schockierend und hat mich vor siebzehn, achtzehn Jahren, als ich mit diesen Nebenjob anfing, so einige schlaflose Nächte gekostet, weil ich es nach diesen Diensten einfach nicht verarbeiten
konnte, wie manche Zeitgenossen denken.
Durch den aktuellen Papstbesuch in Israel, die Berichterstattung darüber (unter anderem über seinen Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem) in Zeitungen und im Fernsehen und durch die Reaktion derer, die solche Berichte lesen oder sehen, durfte ich einmal mehr erfahren, wie unwichtig vielen Deutschen die Geschichte ihres Landes, ihre eigene Vergangenheit und/oder die ihrer Vorfahren ist. Und leider auch, dass manche Deutsche denken, man müsse „endlich mal Gras über die Sache wachsen lassen, damit man vergisst“ oder andere, die glauben, der Holocaust sei eine Lüge.
Mir fiel ein Blogeintrag und ein paar Nachträge ein, die ich vor fast anderthalb Jahren gemacht habe:
Ausflug nach Israel – Nachtrag 1
Ausflug nach Israel – Reaktion 1
Ausflug nach Israel – Reaktion 2
Ich habe heute Morgen nachgesehen, ob es die Sim Israel noch gibt.
Es gibt sie noch.
09.05.2009
Pause von der ganzen Second Life-Blogger-Selbstdarstellungskacke:
Mit einer Mischung aus tiefer Betroffenheit, Mitleid und Entsetzen habe ich gerade diesen Eintrag in einem Fashion Feed gesehen.
Wie tief traurig muss diese Bloggerin sein, wenn sie ihre Trauer über den Tod ihrer geliebten Mutter mit einer – bis auf wenige Ausnahmen – oberflächlichen virtuellen Welt teilt ?
Was erwartet jemand, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? In die Arme genommen und getröstet zu werden ?
Was kann jemand erwarten, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? Einen Kommentar, in dem der Kommentator sein Beileid ausdrückt. Hilft das wirklich ?
Wie einsam muss sie sein ?
Wie würde es mir gehen, wenn meine Mutter oder mein Vater sterben würden, wie ginge ich damit um ? Meine Mutter ist 80, mein Vater wird 82. Es geht ihnen sehr, sehr gut. Es würde mich zerreißen, wenn sie eines Tages gehen müssen, aber ums Verrecken würde ich nicht das Internet an meinem Schmerz teilhaben lassen, sondern emotionalen Schutz und emotionalen Unterschlupf bei denen suchen, die mir nahe sind. Zuallererst im realen Leben. Klar, auch bei virtuellen wirklichen Freunden, aber ganz sicher nicht bei der halben virtuellen Welt, die es nichts angeht, dass ich leide. Das wäre für mich genauso, als ob ich hier meinen realen Namen und meine Adresse veröffentlichen würde – es geht niemanden etwas an.
Hm. Gut.
Wenn der Effekt dieses Eintrag der Bloggerin ist, dass jeder einmal einen Moment inne hält und nachdenkt über das Wesen dieser virtuellen Welt, nachdenkt über die, die ihm/ihr nahe stehen, nachdenkt über den eigenen Umgang mit Emotionen, dann ist er gut, dann ist er richtig.
Mir geht gerade eine Menge durch den Kopf.
04.05.2009
Dieser Eintrag ist Stolz.
Purer Stolz und Riesenfreude.
Danke für mein perfektes, wunderschönes
Geburtstagsgeschenk.
Arton Rotaru’s Boxenluder-Heels.
:-*
18.04.2009
Listen carefully, Momo:
They are sleeping, so don’t you even think about making a single move – or I must
kill you.
Close your eyes, I’ll take care:
03.04.2009
Ich freu mich wirklich über die Platzierung. Das hab ich nicht erwartet….
Danke für euer Interesse :)
http://www.secondeffects.com/2009/04/active-second-life-blogs-2009.html
07.03.2009
…. woran man merkt, dass man älter wird? :-)
Meine Kollegin verlässt ihren Arbeitsplatz niemals ohne – niemals ohne ihr Handy.
Wo sie geht und steht hat sie es bei sich. Sie besitzt nicht nur eins, sie hat zwei. Wozu? Keine Ahnung. Manchmal nimmt sie das eine mit, manchmal das andere.
In der Mittagspause wird es noch vor dem ersten Bissen griffbereit neben das Tablett gelegt, nicht ohne einen prüfenden Blick, ob es auch wirklich angeschaltet ist. Während des Essens
nimmt sie es ab und zu in die Hand, schaut drauf, legt es wieder weg und ihr Gesichtsausdruck verrät „Verdammt, warum klingelst du nicht?“
Führt sie dienstliche Festnetz-Telefonate und klingelt ihr Handy zwischendurch, macht sich Panik in ihrem Gesicht breit. Unruhig rutscht sie auf ihrem Stuhl hin und her, beendet hastig das dienstliche Gespräch und grabscht gierig nach dem Handy. Manchmal nach dem, das gar nicht klingelt.
Es ist meistens ihre achtzehnjährige Tochter, die anruft und Muttern hierhin und dorthin beordert, um sie abzuholen, die Ansagen macht, was sie am Abend oder Wochenende zu tun gedenkt oder die „Anweisungen“ gibt, was Muttern erledigen soll.
Herrje – ich schäme mich: Mein Handy habe ich eigentlich immer in der Tasche. Eigentlich. Meist mit leerem Akku, weil ich öfter vergesse, es aufzuladen. Meist liegt es aber zu Hause irgendwo rum. Ich achte nur darauf, es aufgeladen bei mir zu haben, wenn ich länger mit dem Auto unterwegs bin.
Achja: Ich suche mein Handy seit fast einer Woche. Spurlos verschwunden. Ich vermisse es nicht und mich hat noch jeder telefonisch erreicht, der mich erreichen wollte.
„Ich kann auch ohne Handy sehr gut leben“, sagte ich meiner Kollegin neulich. Als ich ihr am Donnerstag berichtete, dass ich mein Handy schon ein paar Tage suche, war sie völlig entsetzt.
Ich werd alt….
01.03.2009
Arton hat unser Haus, das wir „Pelicans Nest“ genannt haben fertig gebaut.
Es ist sein eigener Entwurf mit zwei großen Räumen, unten unterteilt in Arbeits- und Wohnbereich und oben unterteilt in Bad und Schlafbereich, es hat vorne eine kleine Terrasse, drei Balkons und eine große Terrasse hinten, von der eine Holztreppe nach oben führt. Eine Küche brauchen wir nicht, wir
essen auswärts… LOL.
Die Türen sind mit einem Zahlencode gesichert, die Gardinen lassen sich schließen.
Ich liebe das Haus.
Unsere nächsten Projekte sind der Ausbau einer Insel mit Freizeitpark und eine Insel mit Bootshaus.
20.02.2009
In diesen Tagen schwankt die Atmosphäre in meiner Heimatstadt zwischen unerträglich und bemüht lustig.
Es ist Fassenacht.
Schnarch.
Mich lässt das
völlig kalt.
Das einzige, was ich mir in diesen Tagen gönne, ist es, am Rosenmontag ganz früh in die Neustadt zu gehen und das Treiben dort zu beobachten, denn dort formiert sich der Rosenmontagszug, treffen sich die Mitwirkenden. Das mag ich. Noch keine Besoffenen, keine verdreckten Straßen, nur schöne Kostüme, interessante Motto-Wagen und fröhliche Menschen.
(Narhalla-Marsch)
„Alaaf und Helau! – Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All, und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)
Uff einen Schlach werd’n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei’ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)
Denn dort gibt’s nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)
Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern
Sie geh’n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!
Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt’ breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen – im Vertrauen
- am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)
Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr’n vermag!
(kein Tusch)
Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!
Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so ‘nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt „Hallo“ nur „Helau“,
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!“
24.01.2009
Eigentlich wollte ich einen Eintrag über diesen Skin machen, da ich schon gefragt wurde, woher ich ihn habe.
Also habe ich ca. 10 Fotos gemacht, ein paar davon zu seinem zusammengebaut und während ich so beim Zurechtschneiden war und über den Text dazu nachdachte, fiel mir etwas ganz anderes auf und ein ganz anderer Eintrag ein.
Immer dann, wenn es mir in Zusammenhang mit SL nicht so gut ging, wollte ich raus „aus meiner Haut“, die alte, verletzte Haut abstreifen, ein Kapitel schließen, mich von Irgendetwas distanzieren, die alte SL-Identität, das alte SL-Ich ablegen. Nur dann hatte ich das Bedürfnis, eine Zeit lang in einem anderen Skin
rumzulaufen bis ich wieder zu mir, besser: zu meinem SL-Selbst gefunden habe.
Ich habe dann immer nach einem Skin gesucht, der mich zwar anders aussehen ließ, aber…. wie soll ich das richtig ausdrücken…. nicht veränderte. Ich hoffe, ihr wisst, wie ich das meine.
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr ist mir klar, dass das SL-Aussehen für mich ein verpackter realer Charakter ist.
Die Werte, die ich habe, meine Grundsätze, das, was ich mag und nicht mag, trage ich von der Realität in SL hinein. Ich verbiege und verstelle mich nicht, ich spiele nicht eine andere Person, auch wenn SL- und RL-Aussehen voneinander abweichen.
Immer wieder habe ich mich gefragt, ob das richtig ist und ob ich – wie viele andere auch – SL als reine Spielwiese benutzen sollte. Unter anderem zum Spiel mit und zum Mißbrauch bis hin zur Zerstörungsabsicht der Persönlichkeit anderer. Und immer wieder habe ich mir diese Frage mit Nein beantwortet. Es geht mir gut mit der Entscheidung. Sehr gut.
So ist dies also kein Eintrag über einen neuen Skin geworden, sondern über eine andere Haut, meine Haut, in die ich geschlüpft bin.
So lange, bis es mir wieder gut geht.
Und da man meine Haut nicht kaufen kann, ist es auch nicht wichtig, wo ich sie bekommen habe. So sieht sie aus:
10.01.2009
Zum Eintrag „Diskussionsblog“ erhielt ich, als ich soeben online ging, folgende IM:
[10:01] s.S.: (Saved Sat Jan 10 14:07:06 2009) Hey Momo, ich muss mal eines los werden was mir tierisch auf der Zunge brennt, erst verhaust du alle Designer verbal und dann sollen sie Euch aus dem Nähkästchen plaudern? sorry aber das ist verdammt mutig. Wünsche Dir viel Erfolg
[10:01] s. S.: (Saved Sat Jan 10 14:12:09 2009) Musst ein sehr einsames und frustrierendes Leben haben, in Deinen Worten strahlst Du eine sehr uinzufriedene Frau aus, die nicht weiss wohin mit Ihrem Frust. Ich bitte Dich zusätzlich
mein Label Chikka Design NIEMALS bei Dir in igrned einer Form zu erwähnen..danke Dir
Meine Antwort:
[10:08] Miefmupfel Willis: du qualifizierst dich dich mit diesem persönlichen angriff gegen mich als völlig stillos, summse. mit welchem recht bezeichnest du mich als unzufriedene frau? kennst du mich? kennst du mein leben? du liest das, was DU lesen willst, statt dich mit mir auseinanderzusetzen, oder mich einfach mal kennenlernen zu wollen. niemand will, dass ein designer aus dem nähkästchen plaudert. epposina hatte diese fragen formuliert, du wirst es gelesen haben. also warum? meine güte, der verstand mancher scheint durch SL völlig den bach runter zu gehen. schade summse, dass du dich in den kreis der hyänen einreihst, die lieber mit dem rudel heulen, statt ihr hirn einzuschalten…. und ich bedauere es sehr, dass du kein anderes mittel der diskussion kennst, als mich per IM persönlich treffen zu wollen. schönen abend
[10:08] Second Life: User not online – message will be stored
Ich ergänze das noch: Niemand will, dass ein Designer aus dem Nähkästchen plaudert. Wir hatten die Idee eines Gedankenaustauschs. Einen freundschaftlichen Gedankenaustausch.
Und mich würde in diesem Zusammenhang die Stelle interessieren, wo ich verbal alle Designer verhauen haben soll.
Nachtrag dazu von heute, 10.06.2009:
Ich musste lachen, als ich diesen Eintrag beim Aufräumen im Blog gelesen und verschoben habe. Ich bin auf der Sim, wo sich der Shop von Chikka Designs befindet, gebant, was dazu führt, dass ich auch den Main-Shop von Ibizarre, deer sich auf der gleichen Sim befindet, nicht mehr besuchen kann. Ich hatte in den letzten Monaten schon völlig vergessen, was zu dem Ban geführt haben könnte – mit diesem Eintrag war’s mir wieder klar geworden. Ich stehe noch immer zu jedem Wort, das ich damals geschrieben habe und die Reaktion darauf ist nichts anderes als die eines unreifen Görs. Schade – ich hätte gern mal etwas über Chikka-Designs geschrieben, denn die Sachen sind im Verlauf der letzten Monate immer besser geworden, wie man aus den Fotos anderer Blogeinträgen sehen konnte.
29.03.2008
Wenn mich jemand fragen würde, was in Second Life mir am besten gefällt, dann gehört das hier dazu: Mein (unser) Second Life - Zuhause.
Im Verlauf des letzten dreiviertel Jahres haben wir, Arton und ich, nach und nach – je nachdem, wie die Ideen kamen – uns zwei wunderschöne Fleckchen ausgebaut und gestaltet. Auf zwei Inseln verteilt Plätze zum Relaxen, für’s Tauchen und Boot fahren.
Es gibt keinen Lieblingsplatz, jeder für sich ist wunderschön, jeder für sich hat etwas Besonderes und ist absolut einzigartig.
Dieser Platz hier ist einer davon: Unser kleiner Park mit Springbrunnen, Parkbänken, bunten Blumen, Vögeln, Schmetterlingen, einem Hasen und einem Fuchs.
Beim Ausbau und der Gestaltung ergänzen Arton und ich uns prächtig: Er ist der Ideenlieferant, Architekt und Konstrukteur, ich Ideenlieferant, Bau von … äh…. Kleinteilen :-) und Dekorateurin.















„(…) Die Kleine hörte und hörte nicht auf leise zu weinen. Ihre Verzweiflung war deutlich zu sehen. Die Studenten mussten das bemerkt haben. Zwei der Stühle berührten sich mit denen, auf denen die Frau und das Mädchen saßen. Die Köpfe der Studenten senkten sich noch tiefer über die Bücher und die Papiere, ihr Lachen wurde noch lauter. Keiner hat sich nur ein einziges Mal umgedreht.
Ich hätte ihnen der Reihe nach eine runterhauen können, sie am liebsten angeschrien und gefragt, ob sie ihre Mitmenschlichkeit mit der Zusage des Studienplatzes das Klo runtergespült haben.“
„(…) Was erwartet jemand, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? In die Arme genommen und getröstet zu werden ? Was kann jemand erwarten, der in seinem Fashion Blog, der im Internet, derart zutiefst Persönliches aus seinem realen Leben erzählt ? Einen Kommentar, in dem der Kommentator sein Beileid ausdrückt. Hilft das wirklich ? Wie einsam muss sie sein ?“
„Wie würde es mir gehen (…) Es würde mich zerreißen, wenn sie eines Tages gehen müssen, aber ums Verrecken würde ich nicht das Internet an meinem Schmerz teilhaben lassen, sondern emotionalen Schutz und emotionalen Unterschlupf bei denen suchen, die mir nahe sind. Zuallererst im realen Leben. Klar, auch bei virtuellen wirklichen Freunden, aber ganz sicher nicht bei der halben virtuellen Welt, die es nichts angeht, dass ich leide. Das wäre für mich genauso, als ob ich hier meinen realen Namen und meine Adresse veröffentlichen würde – es geht niemanden etwas an.“
Kommentar von letsFaceTheTruth — 6. August 2009 @ 08:03
Äh….. Was willst du damit sagen?
Kommentar von momola — 6. August 2009 @ 08:18
Oh, nichts dramatisches. Ich kam zufaellig an diesem Blog vorbei, las – wie das halt so ist – einige Beitraege und wollte hier lediglich ein paar Widersprueche aufzeigen, die es sehr haeufig gibt und mir immer wieder ins Auge stechen.
Zu diesen Widerspruechen: Einmal (in meinem ersten Quote) lamentierst du ueber die „kalte anonymisierte Reaktion der Umwelt“. Etwas spaeter (meine beiden anderen Quotes) zeigst du Unverstaendnis gegenueber jemandem, der seinen Schmerz „der halben virtuellen Welt“ mitteilt …
Unterm Strich foerderst du damit einmal „mehr Anteilnahme in der Gesellschaft“. Das waere letztlich auch: mehr Transparenz. Ein anderes mal forderst und foerderst du, „dass doch bitteschoen Opfer ihr Leid privat aushandeln sollen, statt den Schmerz der halben Welt mitzuteilen/in der Form zu verarbeiten“. Noch dazu in einer virtuellen, die irgendwie „gefuehlt“ weniger wert scheint …
Du supportest du also Gegensaetzliches, nur dass du einmal gegen die „Taeter“, einmal gegen das „Opfer“ opponierst – sofern man es aus dieser Perspektive betrachten moechte…
Und: Du hast eine widerspruechliche Sicht auf das, was RL und SL/Virtuell ist. Das eine interpretierst du als das „wahres Leben/Realitaet“, das andere als „virtuell, irgendwie unwahrer, unechter“.
Folgerichtig wirds konfus: beispielsweise nimmst du den Schmerz der letzteren durchaus ernst (wahr, real), auch ihr Auslassen in einer Virtuellen Welt, im Nachgang aber insgesamt dann doch alles irgendwie nicht …
Aus meiner Sicht ist deine Vorstellung von RL und SL/Virtuell typisch, aber nicht sehr vernuenftig.
Dies aber nur der Ergaenzung halber, da das alles zusammenhaengt…
Winke
Kommentar von letsFaceTheTruth — 6. August 2009 @ 22:18
Ah, jetzt verstehe ich, danke…
Nein, ich denke, ich hab keine widersprüchliche Sicht. Ich habe mich nur nicht – offensichtlich nicht – verständlich machen können.
Erstens: Ich lamentiere nicht – ich stelle vielmehr fest.
Ich versuche mal, mich ein bisschen mehr zu erklären und gleichzeitig auf deinen Kommentar zu antworten: Die Fähigkeit zur Empathie geht in unserer Gesellschaft – und ich meine hier im realen Leben – mehr und mehr verloren. Das ist Fakt. Das stelle ich jeden Tag fest.
Das Internet ist meiner Meinung nach keine geeignete Plattform, persönlichen Schmerz – wie in den Beispielen, auf die sich deine Quotes beziehen, genannt – auszubreiten.
Ich sehe darin keinen Widerspruch.
Dass du mich missverstehst, lag und liegt möglicherweise daran, dass bei dir die Grenzen in diesem Bezug zwischen Virtualität und Realität weniger klar getrennt sind, als bei mir.
Kommentar von momola — 6. August 2009 @ 22:58