Momos Blog

14. Juli 2008

Der perfekte Sonntag oder: Herrlich, so ein SL- und internetfreies Wochenende ….

Gespeichert unter: Lesetipp, Über mich — momola @ 7:50

An all die tageslichtscheuen SL-, und/oder Internet-/Computerfreaks: Es funktioniert ! :-)

Es funktioniert tatsächlich: Ein herrlich entspanntes, ausgefülltes Wochenende ohne Internet-Zugang. Ich werde mir – statt des jetzt aufgezwungenen - nun öfter mal ein freiwilliges internetfreies Wochenende verordnen. Ganz sicher.

Ich hab in meinen Bücherregalen Schätzchen entdeckt, die ich noch nie gelesen habe – Bücher, über die ich mal eine Rezension gelesen und gedacht habe “Das wär was” und die dann, wie ungeliebt, sofort ins Regal gewandert sind.

Eins von diesen schnöde verbannten Werken (Olaf Jacobsen: “Ich stehe nicht mehr zur Verfügung”) wanderte am Sonntag morgen ganz früh in einen Picknickkorb, gesellte sich zu Kuscheldecke, Thermoskanne Kaffee, Käsebrötchen, Kirschen, zwei Riegeln Duplo und einem kalten Piccolo Sekt. ich bin seit zwei Jahren nicht mehr da gewesen: Ein Platz in den Weibergen zwischen Elsheim und Jugenheim (da hab ich ein paar Jahre gewohnt), wo ein riesiges Holzkreuz zum Schutz der Weinberge und darunter eine grobe Holzbank samt Tisch aufgestellt sind. Weiter Blick über die Weinberge. Da ist nie ein Mensch. Erst recht nicht morgens um acht Uhr. Herrlich da. Nur der Sound der Natur und ich.

Zwei, drei Stunden später (auf der Heimfahrt) entdeckte ich etwas Außerordentliches das euch sicher brennend interessiert: Ich kann so tief singen wie Peter Maffay ! Eine Entdeckung von epochal großer Tragweite – ich weiß :-)

Ich hatte mir Samstag aus meinen CDs ein paar neue Mixed-CDs für’s Autofahren zusammengestellt und unter anderem ”Lebenswert” von Peter Maffay drauf gebrannt. Ich liebe es, beim Autofahren meine Lieblingslieder laut, seeeehr laut zu singen und ich glaube das gar nicht mal so schlecht. Ich hab den guten Peter fünf Mal hintereinander gequält und dann noch drei verschiedene Versionen von “Summertime” geschmettert bis ich heiser war.

Nach diesem perfekten Sonntagsauftakt war mir, als müsste ich die Rumbummelei wieder ausgleichen, machte mich über’s Fensterputzen her und lud mich anschließend zum späten Mittagessen bei einer Freundin ein. Nach Schwelgen in spontan Aufgetischtem (Überschrift: Mal gucken, was der Kühlschrank so hergibt) folgte ein ausgiebiger, tiefgründiger Weiberschwatz über die Wichtigkeiten unseres Daseins nebst Sonnenbrand auf der Nase, wie ich abends feststellen durfte.

Dann noch “P.S.: Ich liebe dich” geguckt (das dritte Mal an diesem Wochenende), eine Packung Tempos dabei veheult und ab ins Bett.

Sowas gibt’s jetzt wieder öfter :-)

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